Aktuelles

Unter dem Motto „Gleiches Recht für jede Liebe“ hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes das Jahr 2017 zum Themenjahr für sexuelle Vielfalt ausgerufen. Der Höhepunkt des Jahres ist ein Aktionstag, den die ADS am 17. Mai 2017 – dem Internationalen Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie – von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr am Brandenburger Tor veranstaltet. Die Kundgebung tritt für die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von homo- und bisexuellen, aber auch trans*- und intergeschlechtlichen Menschen ein.

Neben verschiedenen musikalischen und künstlerischen Beiträgen wird Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, Heiko Maas, über die Rehabilitierung der Homosexuellen sprechen, die nach dem §175 unrechtmäßig verurteilt wurden. Außerdem diskutieren die Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs (SPD), Dr. Stefan Kaufmann (CDU), Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) und Harald Petzold (Die Linke) über die Ehegleichstellung. Bettina Böttinger, Melike Çınar u.a. sprechen über alltägliche Diskriminierung lesbischer, schwuler und bisexueller Menschen.

Vor der Bühne werden darüber hinaus LSBTI*-Organisationen aus ganz Deutschland ihre Arbeit vorstellen und mit den Besucher_innen der Veranstaltung ins Gespräch kommen.

Alle Informationen zum Aktionstag und zum Themenjahr

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17. Mai 2017, 14:30-17:30 Uhr
Brandenburger Tor

Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart veranstaltet vom 12.-13. Mai in Hohenheim eine Tagung zum Thema "Genderfragen unter jungen Muslimen". In Zusammenarbeit mit VertreterInnen dreier muslimischer Jugendverbände werden folgende Fragen diskutiert:
Welche Geschlechterrollen, welche Rechte und Pflichten lassen sich aus der islamischen Tradition ableiten? Wie geht man mit strittigen Überlieferungen um? Wie werden klassische Normen heute gesehen und praktisch gelebt? Welchen Anteil haben dabei religiöse, welchen kulturelle und individuelle Prägungen? Wie werden junge Muslime in der deutschen Gesellschaft wahrgenommen, speziell in Bezug auf Geschlechterrollen? Wie kann man mit solchen Bildern und Vorurteilen umgehen?

Programm
Anmeldeschluss: 4. Mai 2017

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12.-13. Mai 2017
Tagungszentrum Hohenheim

Trotz vieler Fortschritte sind Frauen global betrachtet nach wie vor mit erheblichen Hindernissen konfrontiert, insbesondere wenn es um Fragen der Gleichberechtigung der Geschlechter im Erwerbsleben geht. Die Erweiterung der wirtschaftlichen Teilhabemöglichkeiten bildet deshalb einen wichtigen Schlüssel zur Stärkung von Frauen.

Die wirtschaftliche Stärkung von Frauen in einer sich verändernden Arbeitswelt war Schwerpunktthema der 61. Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen, die vom 13.- 24. März 2017 in New York stattfand. Wir nehmen dies zum Anlass, um mit Ihnen über die Ergebnisse und die weiteren notwendigen Schritte zu diskutieren. Dazu haben wir drei Referentinnen eingeladen, die als Teil der deutschen Regierungsdelegation in New York dabei waren.

Einladung

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27. April 2017, 17-19 Uhr
HWR Berlin, Haus B, Raum 5.12
Badensche Straße 50-51
10825 Berlin

Die Psychologische Hochschule Berlin und der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. mit seiner Fachsektion Politische Psychologie veranstalten am 5. Mai 2017 von 12 – 16.30 Uhr im Haus der Psychologie eine öffentliche Tagung mit dem Thema "Erfolgreiche Migration - Psychologische und gesellschaftliche Bedingungen".

Deutschland hat sich in den letzten Jahren zu einer multikulturellen Gesellschaft und zum Hauptzielland von Migration in Europa entwickelt. Der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erstellte Migrationsbericht 2014 zeigt, dass im Jahr 2014 die höchste Zuwanderung seit 1992 verzeichnet wurde. Jeder fünfte Einwohner in Deutschland hat heute einen Migrationshintergrund. Nach Prognosen wird der Anteil an Migranten bis zum Jahr 2040 ungefähr um 40 Prozent steigen. Für Politik als auch Wirtschaft bedeutet dies: eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, aber auch eine gemeinsame Chance.

In der deutschen Berichterstattung und der öffentlichen Diskussion herrscht derzeit eine hitzige Debatte über die Integration von arabischen und türkischen Menschen. Einer einbindenden und positiven Auffassung von Zuwanderung steht eine starke ausgrenzende und kritische Meinungsbildung gegenüber.

Ziel der Veranstaltung ist es, aus politischer und wissenschaftlicher Perspektive Aspekte von erfolgreicher Migration öffentlichkeitswirksam zu diskutieren. Die Veranstaltung richtet sich an Migrantenverbände, Politiker, Journalisten, Behörden und Wissenschaftler. Gemeinsam soll die gesamtgesellschaftliche Herausforderung einer erfolgreichen Migrationspolitik erörtert werden. Mit dem Blick auf Menschen mit Migrationshintergrund wird gezeigt, dass Migration trotz vieler Schwierigkeiten erfolgreich verlaufen kann und Migranten die deutsche Wirtschaft mitbeleben.

Eine erfolgreiche Migration beinhaltet nicht nur eine Integration in unser kulturelles Wertesystem und in das Arbeitsleben, sondern auch in den Alltag von Nachbarschaft, Vereinsleben, Freizeit-und Politikangeboten bis hin zum eigenen ehrenamtlichen Engagement der Migranten.

Prof. Uslucan von der Universität Duisburg-Essen wird seine Forschungsergebnisse zu Erfolgsbedingungen von Migration vorstellen, außerdem werden Vertreter des Innenministeriums und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sowie Prof. Zick von der Universität Bielefeld sprechen.

Einladung und Programm

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5. Mai 2017, 12-16:30 Uhr
Haus der Psychologie
Am Köllnischen Park 2
10179 Berlin

Faire Bedingungen am Arbeitsplatz sind Grundlage für die Gleichbehandlung der Geschlechter im Arbeitsleben und spielen mit Blick auf die ökonomische Eigenständigkeit von allen Beschäftigten eine wichtige Rolle. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat deshalb gemeinsam mit dem Harriet Taylor Mill-Institut der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin den Gleichbehandlungs-Check, ein Analyseinstrument zur Überprüfung der betrieblichen Gleichbehandlung der Geschlechter, entwickelt.

Für den 3. Mai 2017 möchten wir Sie gerne zur Abschlussveranstaltung einladen. Zwischen 10:00 Uhr und 13:30 Uhr werden wir im Quadriga Forum Berlin der Öffentlichkeit das Analyseinstrument „gb-check“ vorstellen, die Erfahrungen der Pilotphase diskutieren und den beteiligten Unternehmen ein Zertifikat für ihre Teilnahme überreichen. Bei einem anschließenden Get Together wird es außerdem die Möglichkeit geben, mit den Wissenschaftlerinnen der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin sowie den Pilotunternehmen ins Gespräch zu kommen.

Der „gb-check“ überprüft zentrale Faktoren für die Gleichbehandlung der Geschlechter in insgesamt sechs Arbeitsbereichen: Stellenausschreibung, Personalauswahlentscheidungen, Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, betriebliche Weiterbildung, Leistungsbeurteilung sowie Arbeitszeit. Durch die Analyse mit dem „gb-check“ werden Diskriminierungsrisiken im Betrieb deutlich und Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt. Zwischen Mai 2016 und Februar 2017 wurde das Analyseinstrument von elf verschiedenen Arbeitgebern in einer Pilotphase getestet.

Ausführliche Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier. Bitte melden Sie sich bis zum 21. April 2017 über das Online-Formular für die Veranstaltung an.

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3. Mai 2017, 10:00-13:30 Uhr
Quadriga Forum Berlin
Werderscher Markt 13
10117 Berlin

Radboud Social and Cultural Research hosts leading researchers of gender inequality and diversity dynamics. The interdisciplinary course Gender & Diversity: core concepts in society and science, is based on RU's state of the art research and provides an advanced introduction to gender and diversity in social science in an intensive one-week programme. The course will be team-taught by nine highly acknowledged faculty members from a range of disciplinary perspectives.

Further information and registration

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14.-18. August 2017
Radboud University Nijmegen

Kenntnisse über Prozesse und Strategien der regionalen Integration sowie EU Gleichstellungspolitiken und –praxen sind heutzutage wichtige Qualifikationen für eine ganze Fülle an beruflichen Tätigkeiten. Diese Qualifikationen und Kenntnisse werden auf dem Arbeitsmarkt sowohl in der freien Wirtschaft, als auch in öffentlichen Institutionen oder dem sogenannten Non-Profit-Sektor ebenso benötigt und gesucht wie in akademischen Arbeitskontexten.

Das Netzwerk G-NET des Lateinamerika-Instituts der FU Berlin bietet im kommenden Sommersemester 2017 die Gelegenheit, diese relevanten Qualifikationen im Rahmen einer Teilnahme am Seminar „European Integration and Gender: Standing for equality“ zu erwerben. Teilnehmende erhalten bei Abschluss des Kurses kostenfrei zusätzlich ein Jean Monnet Zertifikat der Europäischen Union. Das Seminar richtet sich als berufsqualifizierende Zusatzkompetenz an alle Studierenden mit thematischem Interesse und sehr guten Spanischkenntnissen.

Weitere Informationen

Lange Zeit als exotisches ‚kleines Fach‘ geführt, haben sich Gender-Studies im Verlauf der vergangenen dreißig Jahre international, aber auch an deutschen Hochschulen etabliert und im universitären Kanon verankert. Kritik daran gab es immer, jedoch nie zuvor in einer solchen Lautstärke wie heute. Selten hat der Begriff Gender in der großen Politik eine solche Rolle gespielt wie Anno 2017. Nicht nur an den Rändern, sondern immer mehr auch in der Mitte des politischen Spektrums wird neben dem Neoliberalismus und der Globalisierung auch Gender für die gesellschaftlichen Krisen der Gegenwart verantwortlich gemacht. So mehren sich in Parteiprogrammen Forderungen nach einer Abschaffung des „Gendermainstreaming“, der Gender-Diskurse und der Gender- Studies.

Wie konnte es dazu kommen? Wie konnten ein theoretisches Konzept und sein interdisziplinäres Forschungsfeld in diesem Maß zum Fokus und Kristallisationspunkt gesellschaftlicher Ängste und an diese appellierender politischer Rhetorik werden?

Die Vorlesungsreihe „Wer hat Angst vor Gender?“ geht diesen Fragen nach und nimmt die Ängste der Menschen insofern ernst, als sie die Positionen und Politiken des Anti-Genderismus in einer interdisziplinären Perspektive offen und kritisch rekonstruiert. Das Spektrum reicht dabei von der neuesten medizinischen Forschung, die zeigt, dass Geschlecht keineswegs als so fixiert zu verstehen ist, wie dies Anti-Genderist*innen aus der Biologie suggerieren, über die Soziologie, die Publizistik und die Medienforschung bis zur katholischen Theologie.

Ziel der Reihe ist es, den Anti-Genderismus in ein reflektiertes Verhältnis zu den Positionen der Genderforschung zu setzen und eine Kartographie der gegenseitigen Beunruhigungen zu entwerfen, aus der ersichtlich wird, wer genau, weshalb und mit welcher Berechtigung Angst vor Gender hat.

Weitere Informationen

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Sommersemester 2017, mittwochs, 18-20 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt
Campus Westend, PEG-Gebäude
R. 1.G 191 und Festsaal Casino (Raum 823)

Die Tagung "besorgt. konservativ. rechts.", veranstaltet vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt University of Applied Sciences, hat das Ziel, über „Neue Rechte“ zu informieren und den Menschen Gehör zu verschaffen, die von den Aktivitäten der „Neuen Rechten“ betroffen sind, um daraus Handlungsperspektiven für Politik, Zivilgesellschaft und die Soziale Arbeit zu entwickeln sowie Möglichkeiten einer breiteren gesellschaftlichen Widersetzung aufzuzeigen. In Planung sind Vorträge und Workshops zu den Themen: Antifeminismus; Rassismus; Neue Rechte und alte Kontinuitäten am Bsp. Sexualität und Sexualpädagogik; Antisemitismus und Querfront; Juristische Positionen; Soziale Arbeit und Bildungsarbeit; Rassismus gegen Sinti und Roma; Antimuslimischen Rassismus.

Weitere Informationen und Anmeldung

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6.-7. Mai 2017
Frankfurt University of Applied Sciences
Gebäude 4 - Raum 109/110

Zum Thema "10 Jahre AGG – gewerkschaftliche Anforderungen an gelebte Vielfalt in der Arbeitswelt" laden ver.di und die Friedrich-Ebert-Stiftung zum Gender-Fachdialog am 7. Juli 2017 ein.

Weitere Informationen

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7. Juli 2017
ver.di Bundesverwaltung
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Die Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum lädt zur 15. Arbeitstagung am 27.-28. September 2017 an der Universität zu Köln ein.

Weitere Informationen

Anmeldung

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27.-28. September 2017
Philosophikum
Albertus-Magnus-Platz
50931 Köln

Weltumspannende Konfliktlagen und das beständige Ringen höchst unterschiedlicher Akteur_innen darum, vielfältige verletzbare Lebensformen in ihren Differenzen gleichberechtigt zu stützen, fordern ‚Wissenschaft‘ als an diesen Weltverhältnissen beteiligte, spezifische Praxis heraus. Anliegen der Tagung ist es, Fragen der globalen Ungleichheiten, der kulturalisierten und ethnisierten Konflikte, der Fluchtmigration, der Belastung ökologischer Ressourcen und deren technologischer Gestaltung, von Krieg und gewaltförmigen Auseinandersetzungen sowie der Diskriminierung und Anerkennung körperlicher und sexueller Vielfalt von Seiten der Geschlechterforschung aufzugreifen. Als Raum von inter-, trans- und disziplinärer, international vernetzter und multiperspektivischer Wissensproduktion führt sie Denkströmungen und Praktiken zusammen, die universalisierte Kategorien in Hinblick auf Dominanzverhältnisse und Exklusionen, auf ihre Historizität und Kontingenz erkennbar machen. Sie kann Prozesse der Dezentrierung von Wissen forcieren, die Ermöglichung von Teilhabe vorantreiben und die Handlungsfähigkeit erweitern. Die erste internationale Konferenz zur Geschlechterforschung, die unter Kooperation von drei Fachgesellschaften für Geschlechterforschung/-studien (D-A-CH) konzipiert wurde, versteht sich als Raum, angesichts komplexer Problemfelder und Wandlungsprozesse Zeitdiagnosen, Theoriebildungen und Methodenfragen in ihren unterschiedlichen Akzentuierungen zu verhandeln und Fragen der Allianzen zwischen Akademie und Aktivismus (erneut) zu stellen.

Einladung und weitere Informationen

Anmeldung (01.04.-31.08.2017)

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28.-30. September 2017
Philosophikum
Albertus-Magnus-Platz
50931 Köln

HTMI-Mitglied Dr. Jana Hertwig hat ihr Forschungsprojekt "Menschenwürdige Arbeit und Zugang zum Recht? - Eine rechtsvergleichende Untersuchung der Rechte von Hausangestellten in heutigen Diplomat/innenhaushalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz" auf der Tagung "Politiken der Reproduktion - Politics of Reproduction" der Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen vorgestellt.

Reproduktion und Partizipation - alte Begriffe, neue Relevanz?
Arbeitstagung des HBS-Projekts „Partizipation und Reproduktion. Fach- und Führungskräfte als arbeits- und geschlechterpolitische Akteure in der DB AG“

Programm

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Freitag, 9. Juni 2017
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6 (Hauptgebäude)
Raum 2249a

1. GRADE Centre Gender Summer School 2017 “Gendering (In)formal Social Protection: Gender, Migration and Resistance”

In recent years, research on transnational social protection has been vividly discussed in migration research, studies on welfare, care and transnational families. These debates include concepts of care/social reproduction, global care chains and care circulation, gendered welfare regimes and global economy of care; their focus is/was on the role of migrants as both caregivers and care receivers. Many of these concepts touch the aspects of formality and informality in the provision of social protection and care, and employ a feminist perspective. Taking these debates as the starting point, the aim of the Summer School is to bring together junior and senior researchers, to discuss and to stimulate a dialogue between researchers whose research focus is on formal and informal aspects of social protection and care in the context of gender relations.

Further information and application (until March 30, 2017)

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June 18-23, 2017
Goethe University Frankfurt
GRADE Center Gender, Cornelia Goethe Center for Women’s and Gender Studies

Francesca Sanders: "The impact of austerity on gender equality in the labour market and alternative policy strategies"

Neuerscheinung des HTMI - Discussion Paper, Nr. 32, 02/2017 (PDF)

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum der Freien Universität veranstaltet in Kooperation mit dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaft am 22. April 2017 ein Gedenkkolloquium zu Ehren Gertraude Krells zum Thema "Gender und Diversity in Wissenschaft und Praxis". Das Programm umfasst unter anderem eine Podiumsdiskussion mit den HTMI-Mitgliedern Prof. Dr. Friederike Maier und Prof. Dr. Karin Reichel zum Thema „Zur Zukunft von Gender und Diversity: Dach oder Tarnkappe?“.

Ausführliches Programm

Informationen zur Anmeldung, Anreise und Übernachtungsmöglichkeiten sind ab Februar 2017 auf der Webseite des Margherita‐von‐Brentano‐Zentrums verfügbar.

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Samstag, 22. April 2017, 10-17 Uhr
Seminarzentrum der Freien Universität Berlin
Otto-von-Simson-Straße 26
14195 Berlin

An der Hochschule für Wirtschaft und Recht besteht für Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare seit 01. Januar 2017 die Möglichkeit, die Wahlstation im Rechtsreferendariat am Harriet Taylor Mill-Institut für Ökonomie und Geschlechterforschung (HTMI) zu absolvieren. Ausführliche Informationen zu Voraussetzungen, Aufgabengebieten und Bewerbungsunterlagen sind in der Ausschreibung zu finden.

Neue Ausgabe der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien fzg 22_2 erschienen: (Bio-)Diversität, Geschlecht und Intersektionalität

Das Themenheft widmet sich der Vielfalt des Lebens als einen sozialen Diskurs. Der Blick auf Biodiversität ist nicht zu trennen von einem Blick auf die Vielfalt menschlicher Gemeinschaften. Mit ihrem Fokus auf ‚agency‘, Fragen der Macht, auf Aspekte der sozialen Konstruktion von Unterschieden und Modi der Wissensgenerierung, weist umweltsozialwissenschaftliche Forschung zu Biodiversität viele Parallelitäten und Anschlussstellen zur Geschlechterforschung auf. Geschlechtliche Diversität und die Wirkmacht vergeschlechtlichter Formen der Wissens- und Handlungsgestaltung erhalten in Hinsicht auf Themen der Biodiversität sowie Fragen um Nachhaltigkeit ebenso eine hohe Bedeutung.

Weitere Informationen, auch zu vorangegangenen Ausgaben, unter www.fzg.uni-freiburg.de

Sektion Sozialpolitik in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Call for Papers für die Jahrestagung der Sektion 2017: Angst im Sozialstaat – Sozialstaat in Angst?

Welche Rolle spielen Ängste, Sorgen, Unsicherheit heute im Kontext von Sozialpolitik? Werden sie durch die Reformen der jüngeren Vergangenheit – ob intendiert oder nicht – eher befördert denn besänftigt? Wie werden Ängste in unterschiedlichen sozialen Gruppen und Klassen subjektiv erlebt und bewältigt, und welche Rolle spielen dabei sozialpolitische Institutionen? Ist institutionalisierte Verunsicherung gar ein „funktionales“ Schmiermittel des liberalisierten Wohlfahrtskapitalismus, oder (und wenn: ab wann) befördert sie letztlich soziale Desintegration? Und müssen wir uns um den Sozialstaat als Ganzes Sorgen machen, weil sein Leistungsversprechen unsicherer wird und Viele deshalb nicht mehr auf ihn setzen?
Diese und verwandte Fragestellungen möchte die Jahrestagung der Sektion Sozialpolitik 2017 aufgreifen. Im Zentrum soll das Verhältnis von Angst und Sozialstaat stehen, also aktuelle sozialwissenschaftliche Forschung, die dieses Verhältnis direkt oder indirekt in den Blick nimmt, bezogen auf Deutschland oder auch international vergleichend, eher theoretisch-konzeptionell oder eher empirisch.

Die Tagung findet am 22.-23.06.2017 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin statt.
Vortragsangebote (abstracts mit max. 500 Wörtern) werden bis 31.12.2016 erbeten an beide OrganisatorInnen:
Ingo Bode (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Sigrid Betzelt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Vollständiger Call for Papers

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22.-23.06.2017
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Entgeltgleichheit.

Dafür stehen wir im FairPay-Bündnis ein. Erreicht ist unser Ziel, wenn jede und jeder an 365 Tagen im Jahr sagen kann:

HEUTE werde ich fair bezahlt.

HEUTE bezahle ich fair.

Das überfraktionelle Bündnis der Berliner Erklärung geht in die nächste Runde. Gestartet sind wir mit dem Ziel, mehr Frauen in die Entscheidungsprozesse der Wirtschaft einzubeziehen – paritätisch und gleichberechtigt. Mit dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen ist der erste große Schritt getan.

Das nächste Ziel: Entgeltgleichheit. Dafür stehen wir im FairPay-Bündnis ein. Erreicht ist unser Ziel, wenn jede und jeder an 365 Tagen im Jahr sagen kann:
HEUTE werde ich fair bezahlt.
HEUTE bezahle ich fair.

Gemeinsam treten wir dafür ein, alle Ansätze, die zu diesem Ziel führen, im FairPay-Bündnis zu vereinen.
Konkret heißt das:

  • Transparenz für alle herstellen.
  • Verpflichtung, eine festgestellte ungleiche Bezahlung zu beheben.
  • Aufwertung sozialer Berufe.

Uns Unterzeichnerinnen und Unterzeichner eint der Wille, überparteilich und überfraktionell Mehrheiten für die berechtigten Belange von Frauen zu formieren um so das staatliche Gleichstellungsgebot gemäß Art. 3 Absatz 2 Satz 2 GG endlich umzusetzen. Gemeinsam gesellschaftliche Kräfte bündeln und Lohngerechtigkeit erreichen.

Unterzeichnen unter http://www.fairpay-heute.de/

Das neue Heft der feministischen studien mit dem Titel »Universitäten im Wandel – Innenansichten aus der reformierten Hochschule« ist erschienen!
Angesichts der weitreichenden Transformationsprozesse, welche die Hochschulen in den letzte Dekaden durchlaufen haben, fragt das aktuelle Heft nach der Bedeutung und den Effekten dieses Wandels für die wissenschaftliche Arbeit, die Gleichstellungsarbeit und nicht zuletzt für die Wissensproduktion selbst.

Aus der Einleitung:

Die Orte der hegemonialen Wissensproduktion, Universitäten und Hochschulen, zu denen sich Frauen vor mehr als 100 Jahren Zutritt erkämpften und die in Deutschland spätestens mit den ersten Frauenseminaren und Sommerunis zu zentralen Orten feministischer Intervention geworden sind, erfahren gegenwärtig einen grundlegenden Umbau, der den mittlerweile akademischen Feminismus nicht nur direkt betrifft, sondern zur Stellungnahme herausfordert. Einmal angetreten, um das Wissenschaftssystem als solches, um Formen und Inhalte der wissenschaftlichen Wissensproduktion nachhaltig zu verändern und für bis dahin ausgegrenzte Wissensformen und -subjekte zu öffnen, muss sich der akademische Feminismus – müssen wir uns fragen, was wir gegenwärtig erleben und woran wir tagtäglich Anteil haben.

Als besonderes Willkommen stellt der Verlag das komplette Heft im Volltext kostenfrei zum Download zur Verfügung. Das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung sind ebenfalls unter http://www.feministische-studien.de/ als Volltext abrufbar. Dort finden Sie nach wie vor auch das umfangreiche Heftarchiv und ein Register mit Suchfunktion. 

Die Herausgeberinnen der feministischen studien wünschen anregende Lektüre!

Das Blog der feministischen studien finden Sie unter http://blog.feministische-studien.de/