Aktuelles

Der ver.di Landesbezirksfrauenrat Berlin-Brandenburg und der ver.di Bezirksfrauenrat Berlin laden anlässlich des Internationalen Frauentags zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema "Ach du Schreck, die Rente ist weg? - Frauenaltersarmut muss aufhören!" ein. Der Abend beinhaltet einen Impulsvortrag von Dr. Judith Kerschbaumer zum Pension Pay Gap und Rentenangleichung zwischen Ost und West im Vorfeld der Bundestagswahl 2017.

Einladung

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6. März 2017
17 Uhr (bis ca. 19.30)
DGB Haus am Wittenbergplatz
Keithstr. 1-3, 10787 Berlin
Raum 40

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum der Freien Universität veranstaltet in Kooperation mit dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaft am 22. April 2017 ein Gedenkkolloquium zu Ehren Gertraude Krells zum Thema "Gender und Diversity in Wissenschaft und Praxis". Das Programm umfasst unter anderem eine Podiumsdiskussion mit den HTMI-Mitgliedern Prof. Dr. Friederike Maier und Prof. Dr. Karin Reichel zum Thema „Zur Zukunft von Gender und Diversity: Dach oder Tarnkappe?“.

Ausführliches Programm

Informationen zur Anmeldung, Anreise und Übernachtungsmöglichkeiten sind ab Februar 2017 auf der Webseite des Margherita‐von‐Brentano‐Zentrums verfügbar.

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Samstag, 22. April 2017, 10-17 Uhr
Seminarzentrum der Freien Universität Berlin
Otto-von-Simson-Straße 26
14195 Berlin

An der Hochschule für Wirtschaft und Recht besteht für Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare seit 01. Januar 2017 die Möglichkeit, die Wahlstation im Rechtsreferendariat am Harriet Taylor Mill-Institut für Ökonomie und Geschlechterforschung (HTMI) zu absolvieren. Ausführliche Informationen zu Voraussetzungen, Aufgabengebieten und Bewerbungsunterlagen sind in der Ausschreibung zu finden.

Prekarisierung, Prekarität und Prekariat bilden Schlüsselbegriffe zeit- und gesellschaftskritischer Debatten. Doch was ist für wen prekär geworden – Erwerbsarbeit oder auch Sorge- und Geschlechterverhältnisse? Wie kann man Prekarität messen? Gibt es ein Prekariat und falls ja, wer gehört dazu? Wie wird das Prekäre medial repräsentiert? Welche Bedeutungen haben Prekarisierung und Prekarität ausserhalb westlicher Arbeitsgesellschaften? Welche sozialen Folgen erwachsen aus Prekarisierung und welcher gesellschaftspolitische Handlungsbedarf wird notwendig?
 
Im Rahmen der Konferenz sprechen die Mitglieder des Harriet Taylor Mill-Instituts Claudia Gather und Lena Schürmann zu den Themen "Berufliche Solo-Selbständigkeit von Frauen – Selbstbestimmte Lebensweise in prekärem Setting?" und "Prekäre Selbständigkeit als Männlichkeitsgenerator?".
 
Veranstaltet von
Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) der HU Berlin und
DFG Projekt „Ungleiche Anerkennung? ‚Arbeit’ und ‚Liebe’ im Lebenszusammenhang prekär Beschäftigter“ (Wi2142/5-1), HU Berlin
 
In Kooperation mit
Institut für Sozialwissenschaften der HU Berlin und
Sektion Soziale Ungleichheit der DGS
 
Kontakt für organisatorische Fragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
 
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2.-3. März 2017
Senatssaal, Humboldt-Universität zu Berlin

Neue Ausgabe der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien fzg 22_2 erschienen: (Bio-)Diversität, Geschlecht und Intersektionalität

Das Themenheft widmet sich der Vielfalt des Lebens als einen sozialen Diskurs. Der Blick auf Biodiversität ist nicht zu trennen von einem Blick auf die Vielfalt menschlicher Gemeinschaften. Mit ihrem Fokus auf ‚agency‘, Fragen der Macht, auf Aspekte der sozialen Konstruktion von Unterschieden und Modi der Wissensgenerierung, weist umweltsozialwissenschaftliche Forschung zu Biodiversität viele Parallelitäten und Anschlussstellen zur Geschlechterforschung auf. Geschlechtliche Diversität und die Wirkmacht vergeschlechtlichter Formen der Wissens- und Handlungsgestaltung erhalten in Hinsicht auf Themen der Biodiversität sowie Fragen um Nachhaltigkeit ebenso eine hohe Bedeutung.

Weitere Informationen, auch zu vorangegangenen Ausgaben, unter www.fzg.uni-freiburg.de

Dr. Jana Hertwig, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Harriet Taylor Mill-Institut, hat im Rahmen der DRK-Tagung „Verbreitung des Humanitären Völkerrechts“ in Berlin am 2. Dezember 2016 einen Vortrag zum Thema „Schutz von Frauen in bewaffneten Konflikten“ gehalten.

The new Stone Center on Socio-Economic Inequality is pleased to be hosting the Seventh Meeting of the Society for the Study of Economic Inequality (ECINEQ) in New York City, July 17-19, 2017. The conference will be held at the Graduate Center of the City University of New York, located in midtown Manhattan. This will be the first time that the ECINEQ conference will be held in the United States.

The ECINEQ conference provides a forum for rigorous analysis of inequality, poverty, and redistribution, both at the theoretical and empirical levels, as well as for discussions of the policy implications of research findings on these topics.

ECINEQ aims to achieve high scholarly standards in both the selection of topics and related debates, whether they concern theoretical issues, empirical analyses, or the design or implementation of policies.

The invited Keynote speakers are:

● Frank Cowell (London School of Economics)

● Marc Fleurbaey (Princeton University)

● Peter H. Lindert (University of California - Davis)

The program will also include the inaugural Stone Lecture on Wealth Inequality, which will be presented by Gabriel Zucman (University of California – Berkeley).

More information about the conference is available on the ECINEQ 2017 website.

The deadline for submission of papers is February 8, 2017.

● Decisions about acceptances will be announced by ECINEQ on March 22, 2017.

● Only reasonably complete papers should be submitted.

● Submitted papers should be in English, may not exceed 15,000 words, and must be sent in PDF format. Submissions in other formats will not be considered.

● Although the main focus of ECINEQ is the economics of inequality and poverty, high-quality submissions from social science disciplines other than economics are welcomed.

To submit an abstract and a paper click here and follow the instructions

Accepted papers will be included in the program only if the conference fee has been paid.

The fee structure is as follows:

● Regular rate: 350 Euros.

● Special rate for PhD students and researchers from “least developed countries” (i.e., countries included in the following list): 200 Euros.

Fees include: registration, lunches, official dinner, coffee breaks, conference material and the ECINEQ membership for 2017-2019.

Please note: Papers must be submitted through the ECINEQ website. Submissions sent via email will not be accepted.

Irem Güney-Frahm: "Who is supporting whom? A Critical Assessment of Mainstream Approaches to Female Entrepreneurship"
Neuerscheinung des HTMI - Discussion Paper, Nr. 31, 11/2016 (PDF)

Sektion Sozialpolitik in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Call for Papers für die Jahrestagung der Sektion 2017: Angst im Sozialstaat – Sozialstaat in Angst?

Welche Rolle spielen Ängste, Sorgen, Unsicherheit heute im Kontext von Sozialpolitik? Werden sie durch die Reformen der jüngeren Vergangenheit – ob intendiert oder nicht – eher befördert denn besänftigt? Wie werden Ängste in unterschiedlichen sozialen Gruppen und Klassen subjektiv erlebt und bewältigt, und welche Rolle spielen dabei sozialpolitische Institutionen? Ist institutionalisierte Verunsicherung gar ein „funktionales“ Schmiermittel des liberalisierten Wohlfahrtskapitalismus, oder (und wenn: ab wann) befördert sie letztlich soziale Desintegration? Und müssen wir uns um den Sozialstaat als Ganzes Sorgen machen, weil sein Leistungsversprechen unsicherer wird und Viele deshalb nicht mehr auf ihn setzen?
Diese und verwandte Fragestellungen möchte die Jahrestagung der Sektion Sozialpolitik 2017 aufgreifen. Im Zentrum soll das Verhältnis von Angst und Sozialstaat stehen, also aktuelle sozialwissenschaftliche Forschung, die dieses Verhältnis direkt oder indirekt in den Blick nimmt, bezogen auf Deutschland oder auch international vergleichend, eher theoretisch-konzeptionell oder eher empirisch.

Die Tagung findet am 22.-23.06.2017 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin statt.
Vortragsangebote (abstracts mit max. 500 Wörtern) werden bis 31.12.2016 erbeten an beide OrganisatorInnen:
Ingo Bode (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Sigrid Betzelt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Vollständiger Call for Papers

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22.-23.06.2017
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Gesellschaft kann nicht mehr ohne die Frage nach der Zeit(knappheit) gedacht werden. Aus diesem Grund möchte das Forschungsnetzwerk Gender, Care & Justice der Universität Innsbruck jenen Aspekt des Lebens speziell auf die Selbstsorge der Frauen bezogen diskutieren. Was bedeutet Selbstsorge von Frauen? Wird diese denn überhaupt praktiziert? Benötigt frau nun Selbstsorge mehr denn je? Welche Widersprüchlichkeiten ergeben sich?

Referent*innen: Nikita Dhawan, Maria A. Wolf, Alexandra Rau, Tove Soiland, Frigga Haug, Susanne Völker

Programm

Achtung: Tagung verschoben auf den 24. Februar 2017

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Freitag, 24. Februar 2017
14:00 – 20:00
HS 3, SOWI, Universität Innsbruck
Universitätsstraße 15
6020 Innsbruck - Österreich

Anmeldung und Information
Facebook Veranstaltung

Entgeltgleichheit.

Dafür stehen wir im FairPay-Bündnis ein. Erreicht ist unser Ziel, wenn jede und jeder an 365 Tagen im Jahr sagen kann:

HEUTE werde ich fair bezahlt.

HEUTE bezahle ich fair.

Das überfraktionelle Bündnis der Berliner Erklärung geht in die nächste Runde. Gestartet sind wir mit dem Ziel, mehr Frauen in die Entscheidungsprozesse der Wirtschaft einzubeziehen – paritätisch und gleichberechtigt. Mit dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen ist der erste große Schritt getan.

Das nächste Ziel: Entgeltgleichheit. Dafür stehen wir im FairPay-Bündnis ein. Erreicht ist unser Ziel, wenn jede und jeder an 365 Tagen im Jahr sagen kann:
HEUTE werde ich fair bezahlt.
HEUTE bezahle ich fair.

Gemeinsam treten wir dafür ein, alle Ansätze, die zu diesem Ziel führen, im FairPay-Bündnis zu vereinen.
Konkret heißt das:

  • Transparenz für alle herstellen.
  • Verpflichtung, eine festgestellte ungleiche Bezahlung zu beheben.
  • Aufwertung sozialer Berufe.

Uns Unterzeichnerinnen und Unterzeichner eint der Wille, überparteilich und überfraktionell Mehrheiten für die berechtigten Belange von Frauen zu formieren um so das staatliche Gleichstellungsgebot gemäß Art. 3 Absatz 2 Satz 2 GG endlich umzusetzen. Gemeinsam gesellschaftliche Kräfte bündeln und Lohngerechtigkeit erreichen.

Unterzeichnen unter http://www.fairpay-heute.de/

Das neue Heft der feministischen studien mit dem Titel »Universitäten im Wandel – Innenansichten aus der reformierten Hochschule« ist erschienen!
Angesichts der weitreichenden Transformationsprozesse, welche die Hochschulen in den letzte Dekaden durchlaufen haben, fragt das aktuelle Heft nach der Bedeutung und den Effekten dieses Wandels für die wissenschaftliche Arbeit, die Gleichstellungsarbeit und nicht zuletzt für die Wissensproduktion selbst.

Aus der Einleitung:

Die Orte der hegemonialen Wissensproduktion, Universitäten und Hochschulen, zu denen sich Frauen vor mehr als 100 Jahren Zutritt erkämpften und die in Deutschland spätestens mit den ersten Frauenseminaren und Sommerunis zu zentralen Orten feministischer Intervention geworden sind, erfahren gegenwärtig einen grundlegenden Umbau, der den mittlerweile akademischen Feminismus nicht nur direkt betrifft, sondern zur Stellungnahme herausfordert. Einmal angetreten, um das Wissenschaftssystem als solches, um Formen und Inhalte der wissenschaftlichen Wissensproduktion nachhaltig zu verändern und für bis dahin ausgegrenzte Wissensformen und -subjekte zu öffnen, muss sich der akademische Feminismus – müssen wir uns fragen, was wir gegenwärtig erleben und woran wir tagtäglich Anteil haben.

Als besonderes Willkommen stellt der Verlag das komplette Heft im Volltext kostenfrei zum Download zur Verfügung. Das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung sind ebenfalls unter http://www.feministische-studien.de/ als Volltext abrufbar. Dort finden Sie nach wie vor auch das umfangreiche Heftarchiv und ein Register mit Suchfunktion. 

Die Herausgeberinnen der feministischen studien wünschen anregende Lektüre!

Das Blog der feministischen studien finden Sie unter http://blog.feministische-studien.de/