Sektion Sozialpolitik in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Call for Papers für die Jahrestagung der Sektion 2017: Angst im Sozialstaat – Sozialstaat in Angst?

Welche Rolle spielen Ängste, Sorgen, Unsicherheit heute im Kontext von Sozialpolitik? Werden sie durch die Reformen der jüngeren Vergangenheit – ob intendiert oder nicht – eher befördert denn besänftigt? Wie werden Ängste in unterschiedlichen sozialen Gruppen und Klassen subjektiv erlebt und bewältigt, und welche Rolle spielen dabei sozialpolitische Institutionen? Ist institutionalisierte Verunsicherung gar ein „funktionales“ Schmiermittel des liberalisierten Wohlfahrtskapitalismus, oder (und wenn: ab wann) befördert sie letztlich soziale Desintegration? Und müssen wir uns um den Sozialstaat als Ganzes Sorgen machen, weil sein Leistungsversprechen unsicherer wird und Viele deshalb nicht mehr auf ihn setzen?
Diese und verwandte Fragestellungen möchte die Jahrestagung der Sektion Sozialpolitik 2017 aufgreifen. Im Zentrum soll das Verhältnis von Angst und Sozialstaat stehen, also aktuelle sozialwissenschaftliche Forschung, die dieses Verhältnis direkt oder indirekt in den Blick nimmt, bezogen auf Deutschland oder auch international vergleichend, eher theoretisch-konzeptionell oder eher empirisch.

Die Tagung findet am 22.-23.06.2017 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin statt.
Vortragsangebote (abstracts mit max. 500 Wörtern) werden bis 31.12.2016 erbeten an beide OrganisatorInnen:
Ingo Bode (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Sigrid Betzelt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Vollständiger Call for Papers

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22.-23.06.2017
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin