Prekarisierung, Prekarität und Prekariat bilden Schlüsselbegriffe zeit- und gesellschaftskritischer Debatten. Doch was ist für wen prekär geworden – Erwerbsarbeit oder auch Sorge- und Geschlechterverhältnisse? Wie kann man Prekarität messen? Gibt es ein Prekariat und falls ja, wer gehört dazu? Wie wird das Prekäre medial repräsentiert? Welche Bedeutungen haben Prekarisierung und Prekarität ausserhalb westlicher Arbeitsgesellschaften? Welche sozialen Folgen erwachsen aus Prekarisierung und welcher gesellschaftspolitische Handlungsbedarf wird notwendig?
 
Im Rahmen der Konferenz sprechen die Mitglieder des Harriet Taylor Mill-Instituts Claudia Gather und Lena Schürmann zu den Themen "Berufliche Solo-Selbständigkeit von Frauen – Selbstbestimmte Lebensweise in prekärem Setting?" und "Prekäre Selbständigkeit als Männlichkeitsgenerator?".
 
Veranstaltet von
Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (ZtG) der HU Berlin und
DFG Projekt „Ungleiche Anerkennung? ‚Arbeit’ und ‚Liebe’ im Lebenszusammenhang prekär Beschäftigter“ (Wi2142/5-1), HU Berlin
 
In Kooperation mit
Institut für Sozialwissenschaften der HU Berlin und
Sektion Soziale Ungleichheit der DGS
 
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2.-3. März 2017
Senatssaal, Humboldt-Universität zu Berlin