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Dr. Jana Hertwig, LL.M. (Eur. Integration)

Leiterin des Schwerpunktbereiches „Recht & Gender“

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Gefördert durch das Professorinnenprogramm II des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

 

 

Kontakt

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Harriet Taylor Mill-Institut für Ökonomie und Geschlechterforschung

Tel.:    +49 30 30877-1483

E-Mail: jana.hertwig[at]hwr-berlin.de

 

Geschäftsstelle:

Campus Schöneberg, Haus E - Raum 3.01, Babelsberger Str. 14-16, D-10825 Berlin

 

Postanschrift:

Badensche Str. 52, D-10825 Berlin


Schwerpunktbereich "Recht & Gender"

Am Institut wurde im Jahr 2011 ein neuer Schwerpunkt „Geschlecht in Recht und Verwaltung“ gegründet.

Ziel ist es, die kritische Auseinandersetzung mit den Wirkungen von Recht auf Geschlechterverhältnisse und die (Re-)produktion von Ungleichheiten zu fördern.

Seit 2016 leitet Dr. Jana Hertwig den Schwerpunkt.

 

Veranstaltungen zu Recht & Gender

- Parität im Parlament: Geschlechterquote per Gesetz? (20. Mai 2019)

- 100 Jahre Frauenwahlrecht (Wintersemester 2018/19) [Programm]

- Frauen und die Vereinten Nationen (2018) [Discussion Paper 36 (12/2018)]

- Juristinnen in der DDR (2017)

- Entgelt(un)gleichheit und Entgelttransparenz (2017)

- Wirtschaftliche Stärkung von Frauen: Ergebnisse der 61. UN-Frauenrechtskommission (2017)

Frühere Veranstaltungen (konzipiert von Dr. Sandra Lewalter und PD Dr. Sabine Berghahn): Reform des Transsexuellengesetzes (2014); Familienrechtliche Lage von Regenbogenfamilien (2013); Quote für Aufsichtsräte: Gemeinsam streiten (2012); Aktuelle Regelungsvorschläge zur elterlichen Verantwortung für nichteheliche Kinder (2012); Frauenquote für Aufsichtsräte: Aktuelle Vorschläge (2011)

 

Wahlstation im Rechtsreferendariat

Seit 2017 besteht die Möglichkeit, die 3-monatige Wahlstation im Rechtsreferendariat im Schwerpunktbereich "Recht & Gender" des Instituts zu absolvieren. Aufgaben u.a.: Unterstützung bei Forschungsprojekten, Veranstaltungen und Veröffentlichungen sowie eigene Vortrags- und Publikationstätigkeit. Anfragen bitte an: jana.hertwig[at]hwr-berlin.de

 

Vernetzung & Kontakte

- Deutscher Juristinnenbund

- Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen

- UN Women Nationales Komittee Deutschland

- Internationale Arbeitsorganisation - Büro Berlin

- Zentrum für Internationale Friedenseinsätze

- Referat „Europäische und internationale Gleichstellungspolitik“, BMFSFJ


Wissenschaftlicher und beruflicher Werdegang

1994-2001: Studium der Rechtswissenschaften an der TU Dresden; Abschluss: Erstes Juristisches Staatsexamen

2001-2003: Rechtsreferendariat am Landgericht Chemnitz; Abschluss: Zweites Juristisches Staatsexamen

2003-2004: Masterstudium "Gemeinsamer Rechtsraum Europa", TU Dresden, Schwerpunkte: nationale und europäische Sicherheitspolitik; Abschluss: LL.M. (Eur. Integration)

2004-2009: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Völkerrecht, Recht der EU und Internationale Beziehungen, Forschungsstelle „Vereinte Nationen“, Juristische Fakultät, TU Dresden

2009: Promotion im Europa- und Völkerrecht (Dr. iur.)

2009: Freie Juristische Mitarbeiterin bei der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Berlin

2010-2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) am Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht, Ruhr-Universität Bochum

2013-2015 : Stipendiatin im Rahmen des Exzellenznetzwerks für die Wissenschaftsregion Ruhr, Global Young Faculty, Stiftung Mercator, Essen

2013: Freie Juristische Mitarbeiterin im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuz, Berlin

seit September 2016: Leiterin des Schwerpunktbereiches „Recht und Gender“ & Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) am Harriet Taylor Mill-Institut für Ökonomie und Geschlechterforschung, HWR Berlin, gefördert durch das Professorinnenprogramm II des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

seit 2017: Korrespondierendes Mitglied des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum

seit 2017: Gewähltes Mitglied im Frauenrat, HWR Berlin (bis September 2019)

seit 2018: Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift „Humanitäres Völkerrecht“ (deutsch/englisch)

seit 2018: Berichterstatterin zur UN-Kinderrechtskonvention für die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V., Berlin


Schwerpunkte in der Forschung

Europa- und Völkerrecht mit seinen Bezügen zum nationalen Recht

Grund- und Menschenrechte, insbesondere Kinder- und Frauenrechte

Recht der Vereinten Nationen

Gleichstellung, Teilhabe und Schutz von Frauen

Soziale Sicherung in Lebenskrisen/besond. Lebenslagen

 

Aktuelle Forschung

"Menschenwürdige Arbeit und Zugang zum Recht? Eine rechtsvergleichende Untersuchung der Rechte von Hausangestellten in Diplomat/innenhaushalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz"

"Die Rolle der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen bei der Gleichstellung der Geschlechter und der Stärkung von Frauen und Mädchen"

 


Schwerpunkte in der Lehre 

Europa- und Völkerrecht mit seinen Bezügen zum nationalen Recht

Grund- und Menschenrechte, insbesondere Kinder- und Frauenrechte

Recht der Vereinten Nationen

Gleichstellung, Teilhabe und Schutz von Frauen

Soziale Sicherung in Lebenskrisen/besond. Lebenslagen

 

Lehre und Betreuung an der HWR Berlin

Themenfeld „Gender und Diversity in Betrieb und Gesellschaft“ (Recht), HWR Berlin, Fachbereich 1 "Wirtschaftswissenschaften" (SoSe 2017)

Betreuung einer Bachelorarbeit zum Thema „Aktuelle Herausforderungen an eine feministische Menschenrechtspolitik am Beispiel sexualisierter Kriegsgewalt“, HWR Berlin, Fachbereich 3 „Allgemeine Verwaltung“ (SoSe 2017)

Kurs "Frauenrechte", Studium Generale (SoSe 2019) PDF

 


Ausgewählte Publikationen

1. Frauen, Frieden, Sicherheit: die Umsetzung der Sicherheitsratsresolution 1325 (2000) durch die Bundesrepublik Deutschland, in: Sabine von Schorlemer (Hrsg.), Die Vereinten Nationen und neuere Entwicklungen der Frauenrechte, 2007, S. 313-367.

2. Ius bello durante et bello confecto. Darstellung am Beispiel von Entschädigungsansprüchen der Opfer von Antipersonenminen, Elke Schwager, 2008, Buchbesprechung, in: Zeitschrift für Humanitäres Völkerrecht Heft 3 (2008), S. 195-196.

3. Die Europäische Union und die Bekämpfung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. Theorie und Praxis der europäischen Nichtverbreitungsstrategie, 2010, Peter Lang Verlag, 378 Seiten (zugleich Dissertation, TU Dresden, 2009).

4. Global Risks – Progress by Developing Structures of World Order through Law, Economics and Politics, Mitherausgeberin, 2010, Peter Lang Verlag.

5. Verbot von Streumunition: Das Übereinkommen über Streumunition trägt zur Stärkung des humanitären Völkerrechts bei, in: Zeitschrift Vereinte Nationen (2011), S. 9-14.

6. Staatsnotstandsrecht in Deutschland, in: Andrej Zwitter (Hrsg.), Notstand und Recht, Nomos Verlag (2012), S. 111-159.

7. Posttraumatische Belastungsstörung bei Soldaten: Rechtliche Absicherung und psychologische Betreuung nach Auslandseinsätzen der Bundeswehr, mit N. Becker und P. Zimmermann (Bundeswehrkrankenhaus Berlin), in: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, 2012, S. 451-459.

8. Frauenrechte sind Menschenrechte: Die besondere Rolle von Frauen in Kriegs- und Krisengebieten, Konferenzbericht, in: Zeitschrift für Humanitäres Völkerrecht (2013), S. 151.

9. Mehr Geld für traumatisierte Soldaten: Bund kommt seiner Fürsorgepflicht langsam nach, Legal Tribune Online, 20.9.2013

10. European Union Initiatives: Strategy against Proliferation of Weapons of Mass Destruction, in: Jonathan Black-Branch / Dieter Fleck (eds.), Nuclear Non-Proliferation in International Law, Volume I (2014), pp. 225-256.

11. Neue Technologien im Militär aus juristischer Sicht, in: Uwe Hartmann / Claus von Rosen (Hrsg.), Jahrbuch Innere Führung 2014 – Neue Technologien als Herausforderung für die Innere Führung (2014), S. 74-111.

12. Kampfdrohnenpiloten und PTBS: Fürsorgepflicht des Staates bei psychischen Belastungen der Soldaten in der Bundeswehr, in: Christof Gramm / Dieter Weingärtner (Hrsg.), Moderne Waffentechnologie. Hält das Recht Schritt?, Nomos Verlag, 2015, S. 178-199.

13. Sexualisierte Gewalt in heutigen bewaffneten Konflikten, Bofax 516D, 20.12.2018, http://www.ifhv.de/documents/bofaxe/bofaxe2018/516d.pdf

14. Weltpolitik ist keine Männersache mehr. Frauen und die Vereinten Nationen, Mitherausgeberin, Discussion Paper 36 des Harriet Taylor Mill-Instituts der HWR Berlin, Dezember/2018, http://www.harriet-taylor-mill.de/index.php/de/publikationen/discussion-papers?start=1