Aktuelles

Vier Studentinnen wurden für ihre Arbeiten zu aktuellen Fragen der Frauen- und Geschlechterforschung ausgezeichnet. Die Preisträgerin Paulina Girke beschäftigte sich mit Female Entrepreneurship. Hier können Sie den HWR Artikel lesen, in dem alle Frauen ausführliche Interviews geben.

Den Bericht aus der aktuellen Ausgabe des CEWS Journal auf Seite 54 finden Sie hier.

 

Die Studie zur mittelbaren Diskriminierung im Lohnsteuerverfahren ist erschienen. Hier finden Sie die Pressemitteilung der Hans Böckler Stiftung und die Studie als PDF

Unterstützen Sie uns als Wissenschaftliche Mitarbeiterin (zur
Qualifikation) im Rahmen des Berliner Programms zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (BCP) Frauenförderung und Gleichstellung | Entgeltgruppe 13 | Vollzeit 40 h/Woche| befristet bis zum 31.12.2020

Das werden Ihre Aufgaben sein:
- Vorbereitung einer Promotion im Bereich der wirtschaftswissenschaftlichen Geschlechterforschung (Exposé erarbeiten,
Erst- und Zweitbetreuung bzw. Zulassung zur Promotion an einer Universität anbahnen)
- Übernahme von Koordinationsaufgaben für das Ökonominnen-Netzwerk efas sowie Mitarbeit bei der Organisation der efas-Jahrestagung
- eigenverantwortliche Durchführung von Lehrveranstaltungen und Betreuung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten (Master- und Bachelor) an der HTW Berlin
- Unterstützung bei den allgemeinen Aktivitäten des Zentralreferats Frauenförderung & Gleichstellung

Das sollte Ihr Profil sein:
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in einem wirtschafts-, politik- oder sozialwissenschaftlichen Fach oder einer anderen für die Aufgabe qualifizierenden Fachrichtung an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften;
- Promotionsabsicht oder ein bereits begonnenes Promotionsprojekt im Bereich der wirtschaftswissenschaftlichen Geschlechterforschung
- ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit, Eigeninitiative, Durchsetzungsfähigkeit und Flexibilität
- Sehr gute Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Umgang mit der Organisation von Veranstaltungen sowie mit Anwendungen (Word, Excel,
Typo3)

Bewerbungsschluss: 19.08.2020

Weitere Informationen hier.

Eine Verlängerung der Beschäftigung um vier Jahre im Rahmen der Fortsetzung des BCPs ab dem Jahr 2021 ist beabsichtigt.

SVR: (Re)Forming Methodologies wird die Grenzen und Möglichkeiten des "queerly" Schreibens und Forschens aus einem multidisziplinären Blickwinkel erkunden, indem es sich auf sieben individuelle studentische Projekte konzentriert, die mit methodischen Praktiken im Bereich der Geschlechter- und Sexualitätsforschung experimentieren. 
 
Die Vorlesungen werden zweiwöchentlich (zweimal im Monat) online gehalten, und jede Sitzung wird zwei Referenten umfassen, 14 insgesamt. Während das Seminar für HU-Studierende in den Modulen Freie Wahl und ÜWP (überfachlicher wahlpflichtbereich mit 4 LP) angeboten wird, sind die Vorträge auch für die Öffentlichkeit zugänglich.
 
Bewerbungsverfahren:
Wenn Sie daran interessiert sind, Ihre Arbeit bei den (Re)Forming Methodologies zu präsentieren: International Student Lecture Series on Gender and Sexuality Studies zu präsentieren, reichen Sie bitte Ihren Vorschlag bis spätestens 13. September 2020 ein.

Weitere Informationen, einschließlich Einzelheiten zur Bewerbung, finden Sie im PDF

Dr. Philine Erfurt Sandhu ist die Akademische Leitung der Berlin Professional School der HWR. Ab jetzt wird sie regelmäßig als Autorin für die fortlaufende Querdenker-Kolumne des Handelsblattes schreiben.
 
Hier ist ihr erster Beitrag "Beim Thema Frauenquote ist ein selbstkritischer Blick in Vorständen überfällig". Auch als PDF verfügbar.
An der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin ist folgende Gastprofessur (75%) zu besetzen:
Gesellschaftswissenschaften
Kennziffer 63/2020
Bewerbungsfrist: 07.08.2020
am Fachbereich Fachbereich 1 Wirtschaftswissenschaften.
Alle Details finden Sie in dieser Ausschreibung
Wir empfehlen Ihnen das neue Buch "Geschlechterverhältnisse im Kontext von Unternehmen und Gesellschaft", herausgegeben von Dr. Andrea-Hilla Carl, Prof. Dr. Stefanie Kunze, Dr. Yasmin Olteanu, Dr. Özlem Yildiz und Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok.
 
Mehr Informationen können Sie dem Flyer entnehmen.

Die ISBN lautet 978-3-8487-6628-4.
Das Buch ist im Nomos-Shop under diesem Link erhältlich.
 

Das neue von Hanna Völkle verfasste Discussion Paper des Harriet Taylor Mill-Instituts mit dem Titel "Schnittmengen von Sorgearbeit und ökologischer Nachhaltigkeit. Inwieweit kann die Zeit eine gemeinsame Währung sein?" ist jetzt online.

Um Krisen auf mehreren Ebenen zu überwinden, bedarf es transformativer Allianzen, um entsprechende Ideen und Narrative zu entwickeln, die die Schnittpunkte von Pflegearbeit und ökologischer Nachhaltigkeit sichtbar machen. Das Paper analysiert drei Ansätze sowie die verschiedenen Überschneidungen von Pflegearbeit und ökologischen Ressourcen. Es soll herausgearbeitet werden, inwieweit die Zeit als gemeinsame Währung dienen kann. Darüber hinaus werden Gemeinsamkeiten und anhaltende Unterschiede in den analysierten Konzepten aufgezeigt. Damit leistet das Paper einen Beitrag zu einem pluralistischen feministischen Wirtschaftsdiskurs, der in der Lage ist, auf die oben erwähnten transformativen Allianzen zuzugehen.

Sie können das PDF hier (auf Englisch) herunterladen. 

Auch in diesem Jahr möchten wir Sie herzlich dazu auffordern, herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten (Diplomarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten oder Dissertationen) von Studentinnen und Absolventinnen für den efas-Nachwuchsförderpreis (in memoriam Angela Fiedler) für das Jahr 2020 einzureichen. Vorschläge von herausragenden Arbeiten durch die Gutachter_in sind dabei ebenso willkommen wie Selbstbewerbungen. Der Preis ist in Höhe von 500€ für eine Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeit und in Höhe von 750€ für eine Dissertation dotiert. Er wird für Abschlussarbeiten mit der thematischen Ausrichtung auf Frauen- und Geschlechterforschung im wirtschaftswissenschaftlichen Kontext verliehen, die im Zeitraum vom 1. Juli 2019 bis 31. Juli 2020 abgeschlossen wurden/werden.

Die Preisvergabe inklusive der Kurzvorstellung der Arbeit erfolgt im Rahmen der 18. efas-Fachtagung, die voraussichtlich am 3. und 4. Dezember 2020 stattfinden wird. Der Preisträgerin wird zusätzlich die Option eröffnet, für den nachfolgenden efas-Newsletter einen Beitrag zu verfassen.


Die Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 31. Juli 2020 ausschließlich in elektronischer Form an die efas-Geschäftsstelle an 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wenn Sie Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte ebenso dorthin. Das Bewerbungsformular können Sie sich hier herunterladen.

Allgemeine Informationen zum Nachwuchsförderpreis finden sich 
hier. Hier geht es zum Call.

 

In der zweiten Ausgabe der Transnationalen Feministischen Dialoge lädt das Margherita von Brentano Center for Gender Studies in diesem Sommersemester 2020 Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen zu einer Online-Diskussion über Perspektiven und Herausforderungen ein, die die aktuelle Korona-Krise aus feministischer und transnationaler Sicht mit sich bringt. Jede Sitzung wird Inputs von 3 oder 4 Expertinnen (je 10 Min.) zu einem Thema beinhalten. Sie werden über die Perspektiven und Herausforderungen nachdenken, die die aktuelle Situation aus feministischer und transnationaler Sicht mit sich bringt. Anschliessend wird das Publikum die Möglichkeit haben, mit den Expertinnen zu diskutieren.

Anmeldung erforderlich. Anmeldeschluss ist ein Tag vor der Veranstaltung. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie per E-Mail eine Anmeldebestätigung mit weiteren Details zur Teilnahme an der Online-Rundtischreihe.

Programm

 

Mehr Informationen unter.

Hier anmelden.

Das Ökonominnen-Netzwerk efas lädt dazu ein, Vortragsideen für die 18. efas-Fachtagung am 3. und 4. Dezember 2020 einzureichen, die die aktuelle Situation von Frauen in der Corona-Krise reflektieren. Wir freuen uns dabei sowohl über abgeschlossene Beiträge als auch über laufende Projekte in den unterschiedlichen Stadien des Forschungsprozesses. Hier finden Sie den Call als PDF oder auf unserer Webseite.

Wir bitten alle Interessierten bis spätestens 15. September 2020 Vorschläge für Beiträge innerhalb dieser Themengebiete via Email an die efas-Geschäftsstelle (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) einzureichen (max. eine Seite als pdf-Datei).

Die Hybridisierung der Arbeitswelt und die Transformationen der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen beeinflussen massiv das Gründungsgeschehen. Wie kann das Potenzial von Frauen für die Unternehmensgründung unter diesen veränderten Rahmenbedingungen besser erschlossen und genutzt werden?
In einer Trilogie von Online-Sessions diskutieren wir mit Ihnen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und stellen Good-Practice-Beispiele aus den Bundesländern vor.  Wir möchten Sie mit unserem Know-How dabei unterstützen, die Zielgruppe Frauen zukünftig noch besser zu erreichen als bisher.
Session 1: Donnerstag, 17.9.20 von 13-15 Uhr
Neue Kulturen der Selbständigkeit. Wie eine Überwindung versteckter Klischees das Gründungsgeschehen in Schwung bringen kann.
 
Session 2: Dienstag, 22.9.20 von 15-17 Uhr
Risiken & Chancen der hybridisierten Arbeitswelt für mehr Unternehmensgründungen von Frauen
Session 3: Mittwoch, 23.09.20 von 13-15 Uhr
Flexibilität gewinnt nicht nur zu Coronazeiten: Die Grenzen des Machbaren verschieben und strukturelle Hürden meistern!
Die Sessions ergänzen sich, können aber auch separat besucht werden. Wir laden Sie und Expert*innen aus Verbänden und Wirtschaft ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Eine persönliche Einladung mit detailliertem Programm und Anmeldemöglichkeit folgt.
Veranstalterin:
bundesweite gründerinnenagentur (bga), Projekt „FrauenUnternehmenZukunft“, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
 

Die 64. Sitzung der Frauenrechtskommission (CSW) wird aufgrund des Coronavirus stark eingeschränkt. Ein rein prozedurales Treffen findet nur am Montag, 09.03., ab 10 Uhr, in Anwesenheit der New Yorker VN-Vertretungen statt. Dies wird im UN Web TV live übertragen. Neben den Eröffnungsreden wird der Entwurf der politischen Erklärung und evtl. weitere Resolutionen verabschiedet. Alle vorgesehenen Plenarsitzungen und "Side Events" im UN Gebäude sind abgesagt. Die NGOs des CSW haben die Parallel Events ebenfalls abgesagt. 

Hier finden Sie die Videobotschaft des Vorsitzenden der 64. Sitzung. 

 

CSW64 banner: Commission on the Status of Women, 9-20 March

 

Frauen und die Vereinten Nationen

 

       

 

Zum wiederholten Mal ist das HTMI bei der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen als Mitglied der deutschen Delegation vertreten.

Das HTMI wird präsentiert von Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, stellv. Direktorin des HTMI und Vorsitzende des Dritten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung, und Dr. Jana Hertwig, Leiterin des Schwerpunktbereiches "Recht und Gender" des HTMI und Lehrbeauftragte zu Frauenrechten an der HWR Berlin.

Die Reise wird von der HWR Berlin finanziell unterstützt.

Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok wird am 12. März 2020 bei dem Side Event "Women in the Digital Economy" in der Ständigen UN-Vertretung Deutschlands einen öffentlichen Vortrag halten.

Die Frauenrechtskommission (Commission on the Status of Women, CSW) der Vereinten Nationen ist eine funktionale Kommission des Wirtschafts- und Sozialrates der Vereinten Nationen (ECOSOC). Sie tagt einmal jährlich für zwei Wochen jeweils im ersten Quartal in New York und ist die Fachkommission für Gleichstellung der Geschlechter und die Förderung von Frauenrechten der Vereinten Nationen.

HTMI-Veröffentlichungen:

Discussion Paper 36, 12/2018
Weltpolitik ist keine Männersache mehr. Frauen und die Vereinten Nationen
Jana Hertwig und Lisa Heemann (Hrsg.)
PDF

  

Weitere Informationen:

https://www.unwomen.de/un-women-international/die-frauenrechtskommission-der-vereinten-nationen.html

https://www.unwomen.de/un-women-international/die-frauenrechtskommission-der-vereinten-nationen/die-64-sitzung-der-frauenrechtskommission-der-vereinten-nationen.html

https://www.unwomen.org/en/csw

https://www.unwomen.org/en/csw/csw64-2020

   

Pressemitteilung: Text

HTMI während der Konferenz: https://twitter.com/htmiberlin

Anastasia Sukhomlinova aus Moskau gründete mit 23 Jahren ein Unternehmen. Als Stipendiatin am Harriet Taylor Mill-Institut analysiert sie Rahmenbedingungen für Gründerinnen in Deutschland.

Im folgenden Interview gibt sie einen Einblick in ihr Forschungsprojekt, ihre Motivation und ihre Pläne für die Zukunft.

Die fzg veröffentlicht den neuen Call for Papers der Ausgabe fzg 27|2021 zum Thema Digitalisierung und Geschlecht

Unter dem Dachbegriff Digitalisierung vereinen sich zahlreiche technologische, politische, soziale, ökonomische, rechtliche und praktische Fragen und Szenarien, die oftmals nahtlos in Dystopien bzw. Utopien aufgehen. Zahlreiche Ebenen von Vergeschlechtlichung lassen an Schnittstellen von Technologien die (Re-)Produktion sozialer Ungleichheit erkennen: Die geringe Repräsentation von Frauen*, LGBTI sowie ethnischen oder religiösen Minderheiten hat u.a. deren Unsichtbarkeit in diesen Technologien ebenso zur Folge wie eine Verstärkung sozioökonomischer Benachteiligungen. Vertreter*innen des Technofeminismus haben indes bereits in den 1980er Jahren auch auf die emanzipativen Potentiale von Technozukünften hingewiesen – und es ist an der Zeit diese Fragen vor dem Hintergrund aktueller Digitalisierungsdynamiken erneut zu stellen, denn im Zuge der Digitalisierung entstehen völlig neue und noch wenig analytisch aufgearbeitete soziale Räume.

Erwünscht sind Aufsätze, die sich aus empirischertheoretischer und normativer Perspektive mit den hier zusammengefassten sowie im angehängten Call formulierten Fragen beschäftigen.

Weitere inhaltliche Informationen sowie formale Hinweise im vollständigen Call sowie auf unserer Homepage.

Fachartikel (max. 40.000 Zeichen) können bis zum 31. März 2020 bei der fzg (www.fzg.uni-freiburg.de) eingereicht werden. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

Bis vor wenigen Monaten wurde kein einziger der 30 deutschen DAX-Konzerne von einer Frau geleitet, fast zwei Drittel der Vorstände börsennotierter Unternehmen bestehen sogar nach wie vor ausschließlich aus Männern. Eine der wenigen Frauen, die es in die Spitzenetage geschafft hat, ist Manuela Rousseau. Seit 20 Jahren gehört sie dem Aufsichtsrat des Beiersdorf-Konzerns an, mittlerweile ist sie dort auch stellvertretende Vorsitzende. In ihrem Buch "Wir brauchen Frauen, die sich trauen" reflektiert sie die inneren und äußeren Fesseln, die Frauen überwinden müssen, wenn sie in Leitungspositionen der deutschen Wirtschaft vordringen wollen. Bei "Viertel nach Zwölf" trifft Manuela Rousseau auf die Wirtschafts- und Organisationswissenschaftlerin Philine Erfurt Sandhu, die 2013 über "Selektionspfade im Topmanagement" promovierte. Sie lehrt u.a. an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht. 
 
Wann: 2. April 2020, 12:15 Uhr - 14:00 Uhr
Wo: Palais Esplanade, Esplanade 14 - 16, 20354 Hamburg
Teilnahmebeitrag: 5 € (die Bezahlung erfolgt vor Ort in bar)

Flyer
Anmeldung erforderlich

Wie kommt Frau eigentlich in einen Aufsichtsrat? Welche Anforderungen und Qualifikationen müssen als Kandidatin erfüllt sein – wie können Sie sich gut in Position bringen? Und was bringt uns das vor vier Jahren in Deutschland verabschiedete Gesetz für die Erhöhung des Frauenanteils in Aufsichtsräten auf mindestens 30 Prozent? 


Dr. Philine Sandhu gibt Einblicke, warum Gremien dieser Art immer noch so homogen männlich besetzt sind. Sie zeigt, wie Sie für Mandate sichtbar werden können und wie Sie als bereits amtierende Aufsichtsrätin positiv Einfluss auf mehr Vielfalt in Unternehmen nehmen können.

Wann: 12.03.2020, 19:00 - 21:00 Uhr
Wo: VDI Bezirksverein Berlin-Brandenburg, Reinhardstr. 27B, 10117 Berlin

Weitere Informationen hier.

Das ERASMUS+ Projekt "EqualDigiTalent" wurde von vier internationalen Projektpartner*innen aus Liechtenstein, Österreich und Deutschland von September 2016 bis August 2019 in enger Kooperation durchgeführt: Universität Liechtenstein (Projektleitung), Wirtschaftsuniversität Wien, Katholische Sozialakademie Österreichs sowie Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

Alle Informationen zum Projekt gibt es hier.

Unser neues Discussion Paper in 2020 von Cara Röhner trägt den Titel "Die Unterrepräsentation von Frauen in der Politik aus verfassungsrechtlicher Sicht – Paritätsgesetze und eine geschlechtergerechte repräsentative Demokratie".

Online jetzt hier nachlesen. 

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      genderKompetenzZentrum
Gleichstellung – nicht-binär und intersektional?!
Diskussionsrunde initiiert von GenderKompetenzZentrum und Gender/Queer e. V.
Mittwoch 22. Januar 2020, 19:30
aquarium, Skalitzer Str. 6, Berlin-Kreuzberg, U-Kottbusser Tor  
mit: Arn Sauer (Umweltbundesamt), Constanze Schwärzer (ZSIMT), Francis Seeck (Antidiskriminierungstrainer*in), Sandra Smykalla (ASH Berlin)
Moderation: Antke Engel und Andrea Lassalle (GenderKompetenzNetz)
Bios der Beitragenden s.u.
Bildung, Beratung, Theorie, Aktivismus. Die Veranstaltung blickt zurück auf 15 Jahre GenderKompetenzZentrum und in die Zukunft von Gleichstellung im Spannungsfeld intersektionaler Debatten, eines diversen Geschlechterbegriffs, rechter Anfeindungen und leerer Kassen.
Gerechtigkeitsforderungen, die umfassende soziale Gleichstellung, Selbstbestimmung und Freiheitsrechte sowie den Abbau von Diskriminierung und Gewalt betreffen, scheinen wichtig wie eh und je. Zugleich steht Gleichstellungspolitik aktuell vor besonderen Herausforderungen. Zum einen häufen sich die Anfechtungen von rechter bzw. antigenderistischer Seite und gefährden nicht zuletzt die Finanzierung. Zum anderen stellt Gleichstellungspolitik, die sich lediglich auf die Hierarchieachse Frauen/Männer bezieht, ein Problem dar. Sie wird weder den intersektionalen Debatten um rassistische, klassistische, ableistische und hetero- und homonormative Diskriminierung noch einem diversen Geschlechterbegriff gerecht, der auch inter*, trans* und nichtbinäre Geschlechtlichkeit berücksichtigt.
Das GenderKompetenzZentrum (GKompZ), 2003 als öffentlich finanzierte universitäre Einrichtung im Rahmen der Gleichstellungsstrategie der Bundesregierung gegründet, hat sich seit 2010 zu einem Netzwerk freiberuflich arbeitender Expert*innen, Berater*innen, Wissenschaftler*innen entwickelt. Jetzt, 2019, werden wir das GKompZ als Einrichtung des Vereins Gender/Queer e.V. schließen. Warum? Und in welchem historisch-politischen Kontext fällen wir diese Entscheidung?
Neben verschiedenen persönlichen Gründen, prekärer Finanzierung und dem Scheitern an eigenen Ansprüchen spielt inhaltlich eine Rolle, dass uns der begriffliche Fokus auf Gender zu eng erscheint. Wir halten es für politisch wichtig, ein intersektionales Verständnis von Gleichstellung zu stärken. Was hieße es, die damit verbunden und durchaus nicht unumstrittenen queer/feministischen Perspektiven öffentlich zum Ausdruck zu bringen?  
Von Beginn an war das GKompZ darauf ausgerichtet, Gender im dynamischen Zusammenspiel diverser sozialer Unterscheidungen und Machtverhältnisse zu betrachten. Dies präzise zu formulieren und in die Beratungsarbeit einzubringen, war stetige Herausforderung und hat immer wieder zu inhaltlichen Umorientierungen geführt. So veränderte sich die klassische Gleichstellungspolitik durch queere und intersektionale Interventionen hin zu einem umfassenden Begriff von Gleichstellung. 2010 wurde das Konzept der Queerversität, das Diversitätsansätze kritisch weiterdenkt, in die Debatte eingebracht und entsprechende Angebote entwickelt. Auch der Status der Expert*innen im Netzwerk veränderte sich: An die Stelle  verlässlich finanzierter hauptberuflicher Beratung, Bildung und Expertise, die als öffentliche Aufgabe kostenlos bereitgestellt wurde, trat die unabgesicherte Arbeitssituation selbstständiger Expert*innen.
Alle bis heute am Netzwerk Beteiligten haben Gleichstellungsarbeit weiterhin in ihrem Programm. Manche unter anderen Vorzeichen, viele mit einer breiteren Einbettung des Genderkonzepts und sowieso in einer Vielzahl von Kontexten. In den letzten fünf Jahren hat sich niemand ausschließlich (oder auch nur überwiegend) über das GKompZ finanziert. Angesichts dessen erscheint der aktuelle Spagat zwischen theoretischen Herausforderungen und finanzieller Unsicherheit unter dem Vorzeichen politischer Anfechtungen nicht länger eine geeignete Voraussetzung für produktive Arbeit.
Dennoch, und das ist das Anliegen der Veranstaltung:
Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit gilt es kritisch weiterzudenken – insbesondere unter der Perspektive eines diversen und queeren Geschlechterbegriffs sowie komplexen intersektionalen Voraussetzungen. Gerade weil diese Ziele weit davon noch lange nicht in allen gesellschaftlichen Bereichen umgesetzt sind, ist dies ein fortdauernder Prozess. Uneinigkeit und Konflikte um Prioritäten und Ressourcen lassen sich dabei nicht vermeiden, können aber vielleicht als produktiver Impuls verstanden werden. Es ist kaum zu erwarten, dass es simple Antworten gibt, wenn ein breiter Gerechtigkeitsanspruch im Spannungsfeld von Theoriebildung, politischen Meinungsverschiedenheiten sowie praktischen Notwendigkeiten von Umsetzbarkeit und Vermittelbarkeit verfolgt wird.
Hingegen sind die Anfechtungen der Gleichstellungspolitik unter den Stichworten „Gender-Wahn“, „Frühsexualisierung“ etc., die im Rahmen konservativer bis extrem rechter Ideologien Gender als Feindbild aufbauen und angreifen, einem umfassenden Gerechtigkeitsanspruch alles andere als dienlich. Dies betrifft sowohl die Ebene staatlicher Förderung (in Zeiten extrem rechter Präsenz in nahezu allen Parlamenten) als auch die Bedrohung und Anfeindung von in der Gleichstellungs- und Bildungsarbeit engagierten Personen und Institutionen.
Daher ist unter anderem zu fragen:
  • Kann (und sollte) eine als Querschnittsaufgabe gedachte gesellschaftliche Anforderung wie (Bildung und Beratung für) Gleichstellung ohne verlässliche öffentliche Finanzierung (nachhaltig) erfüllt werden?
  • Wie lässt sich eine notwendige Erweiterung dieser Gleichstellungskonzepte in intersektionaler Perspektive mit Beratungs- und Bildungsarbeit verbinden?
  • Wie ist es zu beurteilen, dass einerseits ein Diversity-Audit (Stifterverband) von den Universitäten stark nachgefragt (und mit öffentlichen Geldern finanziert) wird, während die Finanzierung unabhängiger Kultur- und Bildungseinrichtungen zunehmend unsicherer, teils existenzbedrohlich gekürzt, wird.
  • Wie kann intersektionale Gleichstellungspolitik und Bildungsarbeit in Zeiten von „Anti-Gender“ stattfinden und weiterentwickelt werden?
Wir laden für den 22. Januar 2020 ins aquarium ein, um diese Fragen gemeinsam mit ehemals und bis heute im GKompZ Mitarbeitenden und weiteren Expert*innen öffentlich zu diskutieren. Wir geben diese Fragen in Form dieser Erklärung auch an die Politik weiter.
Wir danken allen, die 15 Jahre GenderKompetenzZentrum aufgebaut, betrieben und unterstützt haben! Und laden ein, Farewell zu feiern.
Bios der Beitragenden
Arn Thorben Sauer (Pronomen: er)  gehört zu den wissenschaftlichen Mitarbeitenden des Gleichstellungsteams des Umweltbundesamts. Er hat zu internationalen Instrumenten gleichstellungspolitischer Folgenabschätzung promoviert, war Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung, Research Associate der Concordia Universität Montreal, ist bei TrIQ (TransInterQueer) engagiert und hat im GenderKompetenzZentrum gearbeitet.
Constanze Schwärzer-Dutta (Pronomen: sie) arbeitet als Anti-Bias-Trainerin, Moderatorin und Beraterin für Kund*innen wie Hochschulen, Behörden, Stiftungen, Kammern und NGOs. Zusammen mit ihren Kolleg*innen bei ZSIMT Berlin entwickelt sie den Anti-Bias-Ansatz für verschiedene berufliche Handlungsfelder weiter. Als ausgebildete Politikwissenschaftlerin und als Mutter und Tochter feiert sie außerdem die Vielfalt von Familien- und Lebensformen und kritisiert normative Familienpolitiken und -diskurse. www.zsimt-berlin.de/team/constanze-schwaerzer
Francis Seeck(kein Pronomen) ist Autor*in, Antidiskriminierungstrainer*in und Doktorand*in. Francis schreibt und forscht zu den Themen Klassismus, queere Prekarität, Geschlechtliche Vielfalt und Care und lehrt Gender und Queer Studies an der Alice Salomon Hochschule. Im Rahmen der Doktor*innenarbeit, gefördert durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung, forscht Francis ethnographisch zu trans/queerer Prekarität und Care. Francis ist in einer Vielzahl von Netzwerken aktiv, z. B. dem Institut für Klassismusforschung, dem Institut für Queer Theory und war im Vorstand von Gender Queer e.V. www.francisseeck.net
Sandra Smykalla (Pronomen: sie) ist Professor*in an der Alice Salomon Hochschule Berlin und ehemalige Mitarbeiterin des GenderKompetenzZentrums. Sie ist Autorin der Bücher Bildung der Differenz – Weiterbildung und Beratung im Kontext von Gender Mainstreaming (2010), Handbuch für Gleichstellung an den Hochschulen (2013) und, zus. M. Dagmar Vinz, Hrsg. von Intersektionalität zwischen Gender und Diversity – Theorien, Methoden und Politiken der Chancengleichheit (2016, 2011). www.ash-berlin.eu/hochschule/lehrende/professor-innen/prof-dr-sandra-smykalla/   
Antke Engel(Pronomen: xie) ist promovierte Philosophin*, Queer Theoretikerin* und freiberuflich in Wissenschaft, Kulturproduktion und Beratung tätig. Momentan ist xie Gastprofessorin* an der FernUniversität Hagen (zuvor: TU Darmstadt (2018/19), der ASH Berlin, Universität Wien Universität Hamburg). Seit 2006 leitet Antke Engel das „Institut für Queer Theory“ in Berlin (www.queer-institut.de). Von 2010-2019 war sie konzeptionell und als Beraterin* für für das GenderKompetenzZentrum tätig. www.antkeengel.de
Andrea Lassalle(Pronomen: sie) ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und arbeitet seit 2010 als freie Lektorin, Beraterin und Autorin. Sie betreut Buchprojekte mit einem Schwerpunkt auf Gender- und Queer-Studies für Verlage und Autor*innen und lektoriert Publikationen für Verbände, Institutionen und Initiativen. Im Rahmen des GKompZ war sie als Beraterin tätig und bietet Schulungen zu gleichstellungssensibler Sprache an. Vgl. auch ihren Artikel zu feministischer Sprachkritikauf der Website des DDF. Sie engagiert sich auch für urbanes Gärtnern und nachhaltige Landwirtschaft. www.andrealassalle.de
***
Wer diesen Newsletter abbestellen möchte, bitte email an // If you do not wish to receive this newsletter any longer, please unsubscribe at: 
mail (at) gender-queer.de

Wann: 29. + 31. Januar 2020

Wo: TU Hauptgebäude

Alle weiteren Informationen und das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

HTMI-Reihe: Gender Discussion - Neues aus Politik und Rechtsprechung zu Gleichstellungsfragen

29. Januar 2020 | 12.30 – 13.30 Uhr

HWR-Campus Schöneberg | Haus B 5.44

Anmeldung erwünscht zwecks Planung!

 

Mittagsgespräch mit Dr. Judith Enders, Mitglied der Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ der Bundesregierung

Thema: "30 Jahre Mauerfall: Frauen der „Dritten Generation Ost“ und ihr Beitrag zur Zukunftsgestaltung Deutschlands"

 

1989/90 war eine Zeit voller Veränderungen und Verunsicherungen, von denen die Frauen der „Dritten Generation Ost“, also die in den Jahren 1975 bis 1985
in der DDR geborenen Mädchen, in großem Maße betroffen waren. Das Land ihrer Kindheit hatte sich von heute auf morgen aufgelöst und Vorbilder und
Orientierungspunkte wie Schule, Elternhaus und das ostdeutsche Rollenbild ihrer Mütter und Großmütter waren ins Wanken geraten. Alles dies passierte in der
wichtigen Phase ihrer weiblichen Identitätsbildung.

Was zeichnet die Frauen dieser Generation aus, die so viele Umbrüche in der wichtigen Phase der Adoleszenz erlebten und genau in dieser Lebensphase mit unterschiedlichen Geschlechterbildern und Rollenerwartungen konfrontiert wurden? Was hat diese Generation Frauen aus dieser Zeit mitgenommen? Was kann sie zur Zukunftsgestaltung beitragen? Darüber möchten wir mit der Politikwissenschaftlerin Dr. Judith Enders ins Gespräch kommen und einen Dialog anstoßen.

Dr. Judith Enders, geb. 1976 in Altenburg, gehört der Dritten Generation Ost an. Sie ist Diplompolitologin und promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin und lehrt an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Sie ist Mitbegründerin der Initiative „Dritte Generation Ostdeutschland“ und des daraus hervorgegangenen Vereins „Perspektive hoch 3 e.V.“ (https://perspektive-hoch-drei.de/), in dem sie sich seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert. Die Bundesregierung hat sie im April 2019 als Mitglied der 22-köpfigen Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ berufen. Dr. Judith Enders forscht seit mehreren Jahren zur „Dritten Generation Ost“ und hat dazu umfassend publiziert (u.a. Gespräch mit den Eltern, Feministische Mutterbilder, Wertorientierung von Frauen, „Wer wir sind. Was wir wollen“).

Poster

Das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS-Frankfurt a.M.) ist eines der führenden Praxisberatungs- und Praxisforschungsinstitute in Deutschland (www.iss-ffm.de) und verantwortet die Geschäftsstelle für den Dritten Gleichstellungsbericht beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Stellenausschreibung

Der Fokus dieses Papers wird sich auf die Situation von Frauen und Gender Gleichstellung in der Europäischen Politik mit dem Schwerpunkt auf der positiven Entwicklung zu diesem Thema liegen.  

Bitte reichen Sie einen ein bis zwei seitigen Abstrakt bis zum 19. Januar 2020 ein. 

Weitere Informationen finden Sie unter.

Das neue Discussion Paper zum Thema "Auswirkungen der Digitalisierung auf Geschlechterungleichheiten. Eine empirische Untersuchung auf der Branchenebene" von Clemens Ohlert und Pauline Boos, können Sie nun unter folgendem Link lesen.

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am 18. Dezember 2019 findet zum dritten Mal der Wissenschaftstag #4genderstudies statt. Er ist insbesondere online, aber auch offline als Aktionstag rund um die gender studies angelegt. Online bedeutet, unterschiedliche Forschungsinstitutionen machen ihre aktuellen Vorhaben und Aktivitäten intensiv öffentlich, vor allem über twitter. Offlinebedeutet, Hochschulen und andere Einrichtungen organisieren ebenfalls gut sichtbare Veranstaltungen oder kleinere Ereignisse, bei denen gender studies thematisiert werden. Ergebnisse der offline Aktivtäten können später auch online über twitter o.ä. gepostet werden. Der Wissenschaftstag soll u.a. dazu dienen, die Wahrnehmung für das große Forschungsfeld der gender studies zu schärfen.
 
Das HTMI ruft alle Institutsmitglieder und alle anderen interessierten Hochschulangehörigen auf, den Wissenschaftstag #4GenderStudies dazu zu nutzen, in einzelnen unterschiedlichen Lehrveranstaltungen fachbezogene geschlechter-relevante Themen mit den Studierenden zu diskutieren. 
 
Alle sind herzlich eingeladen Alle sind herzlich eingeladen, am Wissenschaftstag teilzunehmen – vor allem indem sie das Thema in der Lehre aufnehmen, aber auch indem sie wichtige Ergebnisse ihrer Veranstaltung über den twitter-Account des HTMI posten lassen.
Dazu bitte die Ergebnisse mit einem prägnanten Statement und ggf auch Foto über Mail bis einschließlich den 18. Dezember an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken. Wir übernehmen dann alles weitere. Toll, wenn viele mitmachen - deswegen: Bitte unbedingt weitersagen und verbreiten!

Das neue Discussion Paper zum Thema "Mit Strategie zur Gleichberechtigung? Verhandlungsführung selbstständiger Frauen als Mittel zur Reduzierung des Gender Income Gap" von Denise Bode, können Sie nun unter folgendem Link lesen.

Infotische zur Prävention gegen K.O.-Tropfen und allgemeine Informationen zum Schutz vor sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Gewalt

25.11.2019, 12:00-14:00 Uhr, an beiden HWR-Standorten:

Campus Schöneberg, Haus B, Mensa 5. Etage, Badensche Straße 50-51, 10825 Berlin

Campus Lichtenberg, Mensa Haus 1, Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin

Mit Infotischen informiert die Zentrale Frauenbeauftragte der HWR Berlin vorrangig Studierende zum Thema Prävention gegen K.O.-Tropfen sowie allgemein zum Schutz vor sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und Gewalt an der HWR Berlin im Bereich der Mensen an beiden Hochschulstandorten (Campus Schöneberg und Campus Lichtenberg).

Dr. Jana Jana Hertwig, wiss. Mitarbeiterin und Leiterin des Schwerpunktbereiches "Recht & Gender" am HTMI sowie Lehrbeauftragte zu Frauenrechten an der HWR Berlin, wird die Zentrale Frauenbeauftragte an den Infotischen unterstützen.

Weitere Veranstaltungen und Aktivitäten in Berlin: https://www.berlin.de/sen/frauen/oeffentlichkeit/kampagnen/int-tag-gegen-gewalt/artikel.855885.php

 

https://www.unwomen.org/-/media/headquarters/attachments/sections/csw/64/csw64%20web%20banners_675x125px_en.png?h=125&w=675&la=en&vs=4821&hash=192EC37559488A2000551D9E679BA2C068FE8E13

Dr. Jana Hertwig, wiss. Mitarbeiterin und Leiterin des Schwerpunktbereiches "Recht & Gender" am HTMI sowie Lehrbeauftragte zu Frauenrechten an der HWR Berlin wurde zum wiederholten Mal in die deutsche Nichtregierungsdelegation von UN Women Nationales Komittee Deutschland e.V. aufgenommen. Sie wird als Wissenschaftliches Mitglied der Delegation an der 64. Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen (CSW64/2020) im März 2020 in New York teilnehmen. Dieses Mal geht es um den Stand der Umsetzung der Pekinger Erklärung und der Aktionsplattform.

Weitere Informationen:

https://www.unwomen.de/un-women-international/die-frauenrechtskommission-der-vereinten-nationen/die-64-sitzung-der-frauenrechtskommission-der-vereinten-nationen.html

https://www.unwomen.org/en/csw/csw64-2020

Dr. Jana Hertwig, wiss. Mitarbeiterin und Leiterin des Schwerpunktbereiches "Recht & Gender", wurde einstimmig zur Vorsitzenden des Zentralen Frauenrates an der HWR Berlin gewählt.

Der Frauenrat ist ein gewähltes Gremium, das die gleichstellungspolitische Arbeit der Frauenbeauftragten unterstützt und sie berät. Er stellt auch das Wahlgremium für die zentrale Frauenbeauftragte dar, deren Amtszeit vier Jahre beträgt. Der Rat besteht aus zwölf Mitgliedern aller Statusgruppen der Hochschule: drei Professorinnen, drei akademische Mitarbeiterinnen (Lehrbeauftragte), drei Studentinnen und drei sonstigen Mitarbeiterinnen (aus Verwaltung und Technik).

Dr. Jana Hertwig, wiss. Mitarbeiterin, Leiterin des Schwerpunktbereiches "Recht & Gender" und Lehrbeauftragte an der HWR Berlin, nahm mit den Studierenden ihres Kurses "Frauenrechte" an der Dialog- und Jubiläumsveranstaltung teil.

 Bürgerdialog

Vierte Bürgerwerkstatt Außenpolitik des Auswärtigen Amts

09.12.2019 — Dr. Jana Hertwig

 

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Fotos: Auswärtiges Amt / Jana Hertwig (Privat)

Am 6. Dezember 2019 moderierte die Juristin Dr. Jana Hertwig vom Harriet Taylor Mill-Institut der HWR Berlin den Tisch „Frauen, Frieden und Sicherheit – die Rolle von Frauen in Friedensprozessen“.

Einen Tag lang diskutierten 100 Bürgerinnen und Bürger aus allen Regionen Deutschlands mit Diplomatinnen und Diplomaten über die größten Herausforderungen auf dem Spielfeld der internationalen Politik, auf die die Außenpolitik reagieren muss. Im Fokus standen aktuelle Krisenherde und Nebenschauplätze, die Rolle von Frauen in Friedensprozessen, der Klimawandel, Cybersicherheit und Abrüstung. Am Ende des Tages überreichten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem Beauftragten für Multilateralismus fünf konkrete Maßnahmen für einen effektiven Beitrag Deutschlands zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in allen Phasen von Friedensprozessen.

Erfahren, wie außenpolitische Entscheidungen getroffen werden

Durch den Dialog soll Außenpolitik greifbarer gemacht werden. Die Teilnehmenden werden in politische Debatten eingebunden und können so einen Eindruck davon gewinnen, wie außenpolitische Entscheidungen gefällt werden. In Gruppen setzten sich die Teilnehmenden mit fünf verschiedenen Themen auseinander und erarbeiteten 5-Punkte-Pläne zu konkreten Fragestellungen. Dabei wurden sie von Diplomatinnen und Diplomaten aus den jeweiligen Fachabteilungen des Auswärtigen Amts begleitet.

  https://www.hwr-berlin.de/fileadmin/_processed_/3/7/csm_20191206_HTMI_buergerwerkstatt_144203_jana_hertwig_958d9a8831.jpg

Diskussion am Thementisch „Frauen, Frieden und Sicherheit“; Gruppenbild. Foto: Jana Hertwig

Die Rolle von Frauen in Friedensprozessen

Dr. Jana Hertwig vom Harriet Taylor Mill-Institut der HWR Berlin und Alumni der Stiftung Mercator, die das Format der Bürgerwerkstatt mitentwickelt hat, moderierte den Tisch „Frauen, Frieden und Sicherheit – die Rolle von Frauen in Friedensprozessen“.  Wie kann Deutschland noch effektiver dazu beitragen, dass Frauen und Männer gleichberechtigt auf allen Ebenen und in allen Phasen von Friedensprozessen teilhaben? Zu dieser Fragestellung erarbeiteten die Teilnehmenden fünf konkrete Maßnahmen:

  1. Verbindliche Geschlechterquote von 50 Prozent einführen
  2. Jemen: Unterstützung von Dialogplattformen mit starker Frauenbeteiligung
  3. Vorbildfunktion Deutschlands: in Friedensprozesse mit deutscher Beteiligung stets auch Frauen einbeziehen, insbesondere bei der anstehenden Libyen-Konferenz in Berlin, sowie Bekenntnis zu einer feministischen Außenpolitik
  4. Bewusstseinsschaffung und Sensibilisierung von Männern und Frauen, unter anderem durch 1:1-Dialoge und Unterstützung von Graswurzelbewegungen
  5. Bildung und sexuelle Aufklärung verstärken

Die Beteiligung von Frauen auf allen Ebenen von Friedensprozessen und Friedensbemühungen ist entscheidend für einen nachhaltigen Frieden. Trotz dieser Erkenntnis ist die offizielle Beteiligung von Frauen an Friedensprozessen oft nur symbolisch. In den vergangenen Jahren ist sie sogar weniger geworden. Die Rolle von Frauen bei der Friedenssicherung und in Konflikten ist ein zentrales Thema der deutschen Mitgliedschaft im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Ziel ist es, Gleichstellung, Teilhabe und Schutz von Frauen als zentrale Bestandteile von Außen- und Sicherheitspolitik zu verankern.

Der Designer Benjamin Felis hielt die wichtigsten Punkte der vierten Bürgerwerkstatt als Graphic Recording fest.

Der Designer Benjamin Felis hielt die wichtigsten Punkte der vierten Bürgerwerkstatt als Graphic Recording fest. Foto: Jana Hertwig

Gleichstellung, Teilhabe und Schutz von Frauen 

Deutschland bekennt sich zur Agenda der Vereinten Nationen „Frauen, Frieden und Sicherheit“, die im Jahr 2000 mit der Resolution 1325 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen ins Leben gerufen und mit neun darauffolgenden Beschlüssen des Sicherheitsrats konkretisiert wurde. Grundlage der Agenda ist die Erkenntnis, dass Friedensprozesse, die alle Teile der Bevölkerung umfassen, erfolgreicher sind.

Gleichzeitig müssen Frauen uneingeschränkt das Recht haben, in Prozessen, die ihre Zukunft betreffen, mitzusprechen. Die Agenda fordert die vollständige Beteiligung von Frauen in Krisenprävention, Friedensprozessen und Konfliktnachsorge, sowie den Schutz von Frauen, Männern und Kindern vor sexualisierter Gewalt in Konflikten.

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Wir laden Sie dazu ein an unserem Call for Papers der "Zeitschrift für Feministische Politikwissenschaft" teilzunehmen. Der Arbeitstitel dieses Papers ist "Feministische Perspektiven auf reproduktive Rechte und Politiken der Reproduktion".

Abgabetermin: anonymisierte Beiträge im Umfang von 35.000 bis max. 40.000 Zeichen bis zum 15. März 2020.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link.

Das FrauenComputerZentrumBerlin e.V. ist auf der Suche nach einer neuen Verwaltungsleiterin. 

Genauere Informationen über die Position findet ihr in der Stellenausschreibung.



 
 
An der HWR gibt es hin und wieder den Vorwurf, Lehrende würden nicht „ideologiefrei“ unterrichten. Doch was ist eine Ideologie eigentlich und wie sähe eine „ideologiefreie“ Lehre aus? Das erläutert zunächst ein Referent aus der politischen Bildung. Wie gesellschaftlich umstrittene Themen in der wirtschaftswissenschaftlichen Lehre vermittelt werden können, wird anschließend eine Referentin aus der VWL skizzieren. Auf dieser Grundlage möchten wir dann gerne gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden weiterdiskutieren. 
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Reformfraktion und dem Sozial-Ökologischen Bündnis der HWR.
 
Vorträge: Dr. Dominique Miething, (Politische Bildung, FU Berlin) und Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok (Volkswirtschaftslehre, HWR Berlin)
Moderation: Sarah Godar (IPE, HWR Berlin)
 
Wann: 22. November 2019, 16:00-18:00 Uhr
Wo: HWR Berlin, Haus B, Raum B 3.01
 
Im Anschluss daran (18:00h, B 4.01) findet zudem eine weitere interessante Veranstaltung des IPE gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg Stiftung statt zum Thema „Labour struggles in the Chinese and global automotive industry”, mit Prof. Lu Zhang PhD,  College of Liberal Arts, Temple University Philadelphia
Informationen unter.

Die Theaterperformance "Between worlds. Global Tales of Outsourcing Dementia Care" thematisiert die Verlagerung der Pflege von demenzerkrankten, älteren Menschen aus Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und den USA nach Chiang Mai, Thailand. Die Performance erzählt in einer Mischung aus Film, Theater und Journalismus von den unterschiedlichen Erfahrungen und Gefühlen, die Angehörige, Menschen mit Demenz und Pflegende beschäftigen, die in Chaing Mai leben.

Wann: 07. und 08.11.2019, 20:00 Uhr und am 09.11.2o19, 17:00 Uhr 

Wo: Ballhaus Ost, Pappelallee 15, 10437

Im Anschluss an die Performance möchten wir mit Ihnen über die Verlagerung von Pflege ins Ausland und die Pflegesituation hier vor Ort
ins Gespräch kommen.

Einladung

Für pflegende Angehörige von demenzerkrankten Älteren sowie Seniorinnen und Senioren gibt es ein kleines Kontingent an Freikarten.
Unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können Sie sich für eine Freikarte anmelden. Bitte geben Sie dafür Ihren vollen Namen und das
Datum an, an dem Sie die Vorstellung besuchen möchten.

30 Jahre institutionalisierte Frauen- und Geschlechterforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Bedeutung der Frauen- und Geschlechterfrage sowohl in den Umbruchsprozessen der DDR als auch im Prozess der politischen Transformation nach 1989  analysieren. - Ist doch die Ordnung der Geschlechter ein zentrales Handlungsfeld, wenn Gesellschaften einschneidende Veränderungen durchlaufen.

Inwieweit prägen geschlechtertypische Erfahrungen und feministische Visionen vor und nach der „Friedlichen Revolution 1989“ das heutige Handeln von Frauen und Männern? Welchen Einfluss haben soziale Konstruktionen und Zuschreibungen auf das kollektive (Geschlechter-)Gedächtnis und wie beeinflusst das die aktive Gestaltung von Lebensverhältnissen? etc.

Die Tagung bietet einen Rahmen, über Brüche, Verlust und Wiederaneignung von feministischen Visionen zu diskutieren.
Die Tagung feiert 30 Jahre institutionalisierte Frauen- und Geschlechterforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin: Am 8. Dezember 1989 wurde das Zentrum für interdisziplinäre Frauenforschung (ZiF) gegründet.

Wann: 29. bis 30. November 2019

Wo: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Senatssaal und Raum 2070 a

Anmeldung bis zum 11. November 2019.

Programm und Flyer

Abstracts

 

 

Die 17. efas-Fachtagung steht dieses Jahr unter dem Titel „Gestalten oder gestaltet werden? Perspektiven feministischer Ökonomie auf Digitalisierung“.

 

Wir werden uns unter anderem damit beschäftigen, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Beschäftigungssituation von Frauen in verschiedenen Sektoren hat, was Digitalisierungsprozesse für die Pflege bedeuten, welche Diskriminierungspotentiale durch Künstliche Intelligenz 
entstehen, welche neuen Fragestellungen sich aus der Plattformökonomie ergeben und vieles mehr. Dabei wollen wir uns auch der Frage annähern, wie Prozesse der Digitalisierung feministisch gestaltet werden können.

Außerdem werden wie in jedem Jahr der efas-Nachwuchsförderpreis verliehen und im Rahmen des Forschungsforums aktuelle Forschungsprojekte 
diskutiert.

Im Anschluss wollen wir gemeinsam in einem Restaurant zu Abend essen (auf eigene Kosten) und uns weiter austauschen.

 

Wann: 6. Dezember

Wo: HTW Berlin (Campus Wilhelminenhof) 

 

Anmeldung Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Bitte angeben, ob Sie am Abendessen teilnehmen möchten und ob Sie eine Kinderbetreuung während der Tagung benötigen (mit Angabe des Alters der Kinder)


Programm

 

 

Zielsetzung

Gleichstellung, Teilhabe und Schutz von Frauen sind zentrale Ziele der internationalen Staatengemeinschaft, um die Rechte von Frauen zu gewährleisten. Nationale und internationale Bemühungen in Politik, Recht und Gesellschaft sind dringlicher denn je, weil Frauen fast überall auf der Welt und in nahezu jedem Lebensbereich noch immer benachteiligt und ihrer Rechte beraubt werden. Auch in Deutschland gibt es weiterhin Handlungsbedarf, um wirkliche Gleichstellung, Teilhabe und Schutz von Frauen zu erreichen. Teilweise wird sogar von einem „dramatischen Rückschritt“ bei der Gleichstellung der Geschlechter gesprochen.

Der Kurs zielt darauf ab, die politischen und rechtlichen Grundlagen für die Gleichstellung, Teilhabe und den Schutz von Frauen gemeinsam mit den Studierenden zu erarbeiten und ihnen die Rolle der Vereinten Nationen als dem wichtigsten internationalen Akteur bei der Gewährleistung von Frauenrechten zu vermitteln. Zudem sollen einzelne globale Herausforderungen, denen Frauen in Politik, Recht und Gesellschaft gegenüber stehen, näher untersucht werden. Parallel zur weltweiten Lage zielt der Kurs auf die spezifische Situation von Frauen in Deutschland ab. Die Studierenden selbst analysieren die Situation von Frauen in ausgewählten Länderbeispielen.

Lehrinhalte

  • Historische Entwicklung der Frauenbewegung
  • Grundlagen für die Gleichstellung, Teilhabe und den Schutz von Frauen
  • Frauenrechte sind Menschenrechte!
  • Die Vereinten Nationen und Frauen
  • Gewalt gegen Frauen und Mädchen
  • Sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (SRGR)
  • Frauenrechte und Soziale Arbeit
  • Frauenwahlrecht: Parität in deutschen Parlamenten?
  • Frauen in der Bildung und Forschung

Zielgruppe

Studierende aller Fachbereiche

Voraussetzung

Gute Englischkenntnisse

Lehrmethode

Seminaristischer Unterricht einschließlich Exkursionen sowie Referate zur Situation von Frauen in verschiedenen Ländern (10 min. Vortrag und 2 Seiten Handout)

Eckdaten

  • Campus Lichtenberg
  • Zeit: donnerstags von 16-19.15 Uhr
  • Start: 17. Oktober 2019
  • Anmeldung: über Studium Generale
  • Exkursion: 27. November 2019 von 14.30-21.30 Uhr: Dialog- und Jubiläumsveranstaltung „Mit Recht zur Gleichstellung“ des BMFSFJ
  • 2 SWS /ECTS  1 – (2.5 bei Zusatzleistung: Referat und Handout)
  • Kursnummer: 112020 01 WS 2019
  • Referentin: Dr. Jana Hertwig, LL.M.

Termine:

  • Donnerstag, 17. Oktober 2019 (16-19.15 Uhr)
  • Donnerstag, 24. Oktober 2019 (16-19.15 Uhr)
  • Donnerstag, 31. Oktober 2019 (16-19.15 Uhr)
  • Donnerstag, 7. November 2019 (16-19.15 Uhr)
  • Donnerstag, 14. November 2019 (16-19.15 Uhr)
  • Mittwoch, 27. November 2019 (14.30-21.30 Uhr) (Exkursion)
  • Donnerstag, 5. Dezember 2019 (16-19.15 Uhr)
  • Donnerstag, 12. Dezember 2019 (16-19.15 Uhr)
  • Donnerstag, 19. Dezember 2019 (16-19.15 Uhr)

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt "GenderMINT 4.0 - Studiengangentscheidungen, Studieneingang und Studienerfolg von Frauen und Männern in MINT“, welches an der Technischen Universität München (TUM) seit Herbst 2016 durchgeführt wird, lädt herzlich zur abschließenden Veranstaltung und Ergebnispräsentation ein

In diesem Rahmen möchten wir Erkenntnisse unserer vom BMBF geförderten Forschung (FKZ 01FP1608) und die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen vorstellen.

Wann:  27. September 2019, 11:00-16:30 Uhr

Wo: Alte Börse Marzahn, zur Alten Börse 59, 12681 Berlin

Anmeldung bis zum 12. August 2019 und weitere Informationen finden Sie unter.

Wir laden zur Fachtagung Muss Emanzipation eine Pause machen? Alte und neue Herausforderung für die Gleichstellungspolitik ein. Wir möchten mit Ihnen/ Euch u.a. über folgende Fragen diskutieren: Wie groß ist aktuell die Geschlechter(un)gleichheit in Deutschland? Wo steht der wissenschaftliche und politische Gleichstellungsdiskurs heute? Und welche Anforderungen werden an Politik und Forschung in Zukunft gestellt?
 
Wann:  18. September 2019, 15:00 bis 18:30 Uhr
Wo: Berlin
 
 
Anmeldung unter: https://www.boeckler.de/veranstaltung_120486.htm bis zum 31. August 2019.
Bei Rückfragen wenden Sie sich/ wendet Euch gerne an Sarah Roeger Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
 

Thema: Perspektiven der feministischen Ökonomie auf Digitalisierung

Das Ökonominnen-Netzwerk efas lädt dazu ein, Vortrags- und Posterideen für die 17. efas- Fachtagung 2019 einzureichen, die sich mit dem Themengebiet Digitalisierung und Geschlechtauseinandersetzen. Die Tagung findet statt:

Wann: 6. Dezember 2019

Wo: HTW Berlin

Wir bitten alle Interessierten bis spätestens 15. August 2019 Vorschläge für Vorträge oder Poster innerhalb dieser Themengebiete via Email an die efas-Geschäftsstelle einzureichen (max. eine Seite als pdf-Datei).

Neben dem thematischen Schwerpunkt wird es auch in diesem Jahr im Rahmen des Forschungsforums die Möglichkeit geben, Forschungsarbeiten zu allen Themen der feministischen Ökonomie und aus unterschiedlichen Gebieten der Wirtschaftswissenschaften zu präsentieren, in denen Ansätze der Frauen- und Geschlechterforschung an zentraler Stelle Berücksichtigung finden und die sich kritisch mit dem Forschungsstand sowie dem aktuellen wissenschaftlichen bzw. politischen Diskurs auseinandersetzen.

Wir bitten alle Vorschläge für das Forschungsforum bis spätestens 1. Oktober 2019 als Abstract über den Inhalt des Forschungsprojekts via Email an die efas- Geschäftsstelle zu senden (max. eine Seite als pdf-Datei). 

Weitere Informationen unter.

Das neue Discussion Paper zum Thema "Gender quotas for corporate boards - Why authority does not suffice. A comparative analysis of policy package design" von Silke Bothfeld und Sophie Rouault kann hier (PDF) gelesen werden.

Eine Ausschreibung der LaKoF Berlin zur Konzeption und Durchführung einer Veranstaltungsreihe mit der Fragestellung:

"Welche Diversitätskategorien sind an Berliner Hochschulen besonders wirksam hinsichtlich Studienzugang, Studienerfolg und wissenschaftlichen Karrierechancen?"

Dabei sind besonders empirische Studien von Interesse, deren Ergebnisse eine Orientierung dafür geben, wo Diversitäts- oder Antidis- kriminierungspolitiken und –maßnahmen an Berliner Hochschulen anset- zen müssen, um tatsächliche Chancengleichheit herzustellen bzw. zu för- dern.

Als direkte Ansprechpersonen stehen Ihnen während der gesamten Werkauftragszeit die Projektleiterin, Dr. Sünne Andresen und die Ge- schäftsstelle der LaKoF Berlin zur Seite. Das Werk muss bis 31. Novem- ber 2019 abgeschlossen sein (Haushaltsschluss).

Wir bitten um Ihre Bewerbung bis 30. Juni 2019. Bitte beachten Sie dabei die umseitig aufgeführten Bedingungen.

Weitere Informationen finden Sie unter.

Frauen sind in den kommunalen Parlamenten sowie in den Führungs- und Entscheidungspositionen auf kommunaler Ebene stark unterrepräsentiert. Der Frauenanteil in den Kommunalparlamenten liegt bei lediglich etwa 25 Prozent. Nur jedes zehnte Rathaus in Deutschland wird von einer Frau regiert. Diese gravierende Unterrepräsentanz von Frauen in der Kommunalpolitik ist leider kein neues Phänomen. Oftmals wird argumentiert: „Das braucht einfach Zeit!“ 100 Jahre nach Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen ist es aber dringend erforderlich, auch in der Kommunalpolitik, die als Grundstein der Demokratie gilt, neue Wege zu gehen, um mehr Geschlechtergerechtigkeit durchzusetzen und der gravierenden Unterrepräsentanz von Frauen entgegen zu treten. Wie das gelingt und welche Wege beschritten werden könnten, darüber haben wir mit führenden Expertinnen aus Wissenschaft und Politik diskutiert.

Wann: 4. Juni 2019, 18:30-20:30 Uhr

Wo: HWR Berlin Schöneberg, Haus B, Raum 1.01

Referentinnen

Dr. Cara Röhner: Juristin; vielfach ausgezeichnete Preisträgerin für ihre im April 2019 erschienene Dissertation "Ungleichheit und Verfassung"; Rechtsreferendarin am OLG Frankfurt am Main

Dr. Uta Kletzing: Politikwissenschaftlerin und Psychologin; langjährige Forschung zur Repräsentanz von Frauen in der Kommunalpolitik; Referentin zur Geschlechter- und Familienpolitik im "Forum Politik und Gesellschaft", Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin

Nicole Bauer, MdB: Kreisvorsitzende der FDP im Landkreis Landshut; Mitglied des Bündnisses "Frauen für die Kommunalpolitik" des Landkreises Landshut; Frauenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion; Mitglied im BT-Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Poster

Bei Polis kocht! am 10. April 2019 ging es Mit Gyde Jensen (MdB, FDP) und Prof. Dr. Claudia Gather (Direktorin des Harriet Taylor Mill-Instituts für Ökonomie und Geschlechterforschung) um das Thema „Sorgearbeit vs. Frauen* in Führungspositionen?“ aus politischer und wissenschaftlicher Perspektive sowie um Politikvorschläge für Brüssel und Berlin.

Hier der Bericht zur Sendung und der Youtube-Link.

Frauen sind in den kommunalen Parlamenten sowie in den Führungs- und Entscheidungspositionen auf kommunaler Ebene stark unterrepräsentiert. Der Frauenanteil in den Kommunalparlamenten liegt bei lediglich etwa 25 Prozent. Nur jedes zehnte Rathaus in Deutschland wird von einer Frau regiert. Diese gravierende Unterrepräsentanz von Frauen in der Kommunalpolitik ist leider kein neues Phänomen. Oftmals wird argumentiert: „Das braucht einfach Zeit!“ 100 Jahre nach Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen ist es aber dringend erforderlich, auch in der Kommunalpolitik, die als Grundstein der Demokratie gilt, neue Wege zu gehen, um mehr Geschlechtergerechtigkeit durchzusetzen und der gravierenden Unterrepräsentanz von Frauen entgegen zu treten. Wie das gelingt und welche Wege beschritten werden könnten, darüber möchten wir mit Ihnen diskutieren.

Wann: 4. Juni 2019, 18:30-20:30 Uhr

Wo: HWR Berlin Schöneberg, Haus B, Raum 1.01

Referentinnen

Dr. Cara Röhner: Juristin; vielfach ausgezeichnete Preisträgerin für ihre im April 2019 erschienene Dissertation "Ungleichheit und Verfassung"; Rechtsreferendarin am OLG Frankfurt am Main

Dr. Uta Kletzing: Politikwissenschaftlerin und Psychologin; langjährige Forschung zur Repräsentanz von Frauen in der Kommunalpolitik; Referentin zur Geschlechter- und Familienpolitik im "Forum Politik und Gesellschaft", Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin

Nicole Bauer, MdB: Kreisvorsitzende der FDP im Landkreis Landshut; Mitglied des Bündnisses "Frauen für die Kommunalpolitik" des Landkreises Landshut; Frauenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion; Mitglied im BT-Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Poster

Der englischer Comic Essay „We Need to Talk, AI“ zum Thema „Was ist eigentlich AI und welche Meinung habe ich dazu?“ ist auf weneedtotalk.ai zum freien download und remix unter creative-commons-Lizenz verfügbar.
 
Der release war im Rahmen einer Ausstellung und zweier Talks am Montag auf der re:publica 2019. Diesen Sonntag sind wir auch nochmal bei der Comic Invasion Berlin im Kommunikationsmuseum um 17.30 auf dem Podium, falls Ihr Lust habt (wir würden uns freuen!).
 
Wenn Ihr den Comic gern in der Hand haltet, während Ihr lest, oder ihn verschenkenmöchtet (11,99 €), hilft Euch dieser Link weiter: https://www.epubli.de/shop/buch/We-Need-to-Talk-AI-Lena-Kadriye-Ziyal-Julia-Schneider-9783748531289/85544
 
Falls Ihr wissen wollt, was drinsteht, bevor Ihr ihn runterladet oder Euch die Sichtweisen anderer Leute dazu interessieren: 
Spread the word, remix, share und teilt mit uns Eure Inspirationen und Utopien, entweder direkt an mich oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Wir denken gerade über Erweiterungen, eine Übersetzung ins Deutsche, andere Themen und Formate nach. Und das geht gut im Austausch mit Euch.

Die Tagung hat das Ziel, einen Austausch von Analysen, Wahrnehmungen und Beschreibungen zur Situation von Frauen in Politik und Gesellschaft neu zu beleben und in Gang zu setzen.

Wann: 3. - 4. Juni 2019

Wo: Evangelischen Akademie Loccu

Am 3. Juni 2019 um 16:00 Uhr findet ein Vortrag zu Arbeit, Ökonomie und Teilhabe von Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, Stellvertretende Direktorin des Harriet Taylor Mill-Instituts der HWR Berlin und Mitglied in der Expertenkommission des 2. Gleichstellungsberichts der Bundesregierung

Weitere Informationen finden Sie unter.

Programm